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Besuch im menschenleeren Tierpark Dählhölzli Bern

Praktisch menschenleer ist der Rundgang von neo1 mit dem Direktor vom Tierpark, Bernd Schildger, durch das Dählhölzli. Nebst den Tieren sind vereinzelt einige TierpflegerInnen anzutreffen. Wegen Corona und den darausfolgenden Massnahmen, hat der Tierpark seit Anfang März während einem Jahr länger geschlossen als offen.

Rund 700'000 Franken Defizit schreibt der Tierpark Bern nach dem Jahr 2020. Die TierpflegerInnen arbeiten strikt getrennt in zwei Schichten, so dass die Pflege der Tiere auch bei Quarantänemassnahmen gewährleistet werden kann. Zum dritten Mal hat der Dählhölzli-Zoo mittlerweile zu. "In der Zeit in der wir offen waren, hatten wir trotz den Restriktionen [...] mehr Gäste, als im Vergleichsjahr vorher.", erzählt der Direktor Bernd Schildger auf einem Rundgang. 

Nicht nur wir Menschen vermissen jedoch die Tiere und die Natur. Auch die Tiere verhalten sich teilweise anders, als wenn der Zoo voller Menschen ist. Die Flamingos am Eingang vom Tierpark rennen zum Beispiel aufgeregt hin und her und brauchen längere Zeit, bis sie sich beruhigen und etwas näher zu den BesucherInnen kommen. Bei den Fischen zeigt sich ein gemischtes Bild. Während einige Fische, wie die Vieraugenfische, viel schreckhafter sind als sonst, übers Wasser fliegen und vor den BesucherInnen flüchten, zeigen sich Fische wie der Gabelbart oder der Buntbarsch sehr neugierig und suchen eine Abwechslung zum Alltag. 

Mehr über unseren Besuch bei den Tieren, gibt es in den Beiträgen. Wir besuchten folgende Tiere: Flamingos, Wölfe, Seehunde, Fische, Coloradokröte, Totenkopfäffchen und sogar die Stadtkrähen, die den Tierpark momentan oft in Beschlag nehmen

Teil 1: Im geschlossenen Tierpark 

Teil 2: Unruhe bei den Flamingos 

Teil 3: Sichtung der Wölfe

Teil 4: Besuch der Krähen 

Teil 5: Unterhaltungsprogramm für die Seehunde

Teil 6: Auch Fische können sich langweilen 

Teil 7: Jeder Fisch reagiert anders auf den Lockdown 

Teil 8: Überlebensstrategie der Coloradokröte

Teil 10: Unterhaltungsprogramm für die Totenkopf-Äffchen

Teil 11: Abschied von Bernd Schildger

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