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| Gesundheit

Bessere Vorsorge: Spital Emmental neu Teil vom «donna»-Programm

Das Spital Emmental setzt ein Zeichen in der Krebsprävention. Ab September 2026 beteiligt sich das Spital an beiden Standorten am kantonalen Brustkrebs-Früherkennungsprogramm «donna». Für Frauen in der Region bedeutet das einen einfacheren und wohnortsnahen Zugang zur wichtigen Vorsorgeuntersuchung.

Brustkrebs ist in der Schweiz die häufigste Krebserkrankung bei Frauen – jährlich gibt es rund 6'600 Neudiagnosen. Je früher ein Tumor entdeckt wird, desto höher sind die Heilungschancen. Genau hier setzt das Berner Screening-Programm «donna» an: Frauen zwischen 50 und 74 Jahren werden alle zwei Jahre zu einer freiwilligen Mammografie-Untersuchung eingeladen.

Untersuchung neu in Burgdorf und Langnau

Ab dem 1. September 2026 wird dieses qualitätskontrollierte Programm auch im Emmental verankert. Die Untersuchungen können neu direkt an den Spitalstandorten in Burgdorf und Langnau durchgeführt werden. "Mit der Teilnahme am donna-Programm schaffen wir für Frauen im Emmental einen einfachen Zugang zu einer qualitätsgesicherten Vorsorgeuntersuchung", erklärt Thomas Eggimann, stellvertretender Chefarzt der Frauenklinik und ärztlicher Leiter des Brustzentrums Emmental-Oberaargau. Eine frühe Diagnose sichere nicht nur bessere Überlebenschancen, oft seien die Therapien bei kleinen Tumoren auch deutlich weniger intensiv.

Moderne Technik und persönliche Begleitung

Das Spital betont, dass bei den Untersuchungen modernste, strahlenarme Geräte zum Einsatz kommen, die eine hohe Bildqualität garantieren. Da eine solche Untersuchung für viele Frauen auch mit Nervosität verbunden ist, legt das Team grossen Wert auf eine einfühlsame Begleitung. "Eine angenehme Atmosphäre und eine sensible Betreuung sind für uns zentral", so Alexandrina Nikolova, Leitende Ärztin Radiologie.

Sollte es bei einer Untersuchung zu einem auffälligen Befund kommen, sind die Patientinnen direkt an das interdisziplinäre Brustzentrum Emmental-Oberaargau angebunden. Dort arbeiten Fachleute aus der Gynäkologie, Onkologie und Radiologie Hand in Hand. Zudem steht den Betroffenen eine sogenannte Breast Care Nurse – eine spezialisierte Pflegefachfrau – für die persönliche Begleitung zur Seite. (pd, neo1)

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