Das Spital Emmental blickt auf ein gutes Jahr zurück. (Symbolbild) CREDIT: KEYSTONE/CHRISTIAN MERZ
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Spital Emmental mit Patienten- und Geburtenrekord
Das Spital Emmental hat 2025 sowohl stationär als auch ambulant so viele Patientinnen und Patienten behandelt wie noch nie. Eine Zunahme verzeichnete das Spital auch bei den Geburten und den Notfällen, wie es am Dienstag mitteilte.
2025 liessen sich 11'501 Personen stationär behandeln. Das waren 2,4 Prozent mehr als im Vorjahr. Ambulant behandelte das Spital 78'293 Personen, wie aus einer Mitteilung vom Dienstag hervorging. Das bedeutete eine Zunahme von 2,3 Prozent. "Das ist vor allem dem demografischen Wandel geschuldet. Die Leute werden immer älter und brauchen Behandlungen", erklärt CEO des Spitals Emmental, Regula Feldmann im Interview mit neo1.
Mit 950 Babys übertraf das Spital den letztjährigen Rekord der Frauenklinik und des Geburtshauses erneut. 2024 hatten im Spital 870 Babys das Licht der Welt erblickt.
Mehr Arbeit verzeichnete auch die Notfallaufnahme. Sie leistete 21'081 Mal Hilfe, was einem Plus von 0,5 Prozent entsprach. Auch die Rettungsdienste waren häufiger unterwegs: Die 7469 Einsatzfahrten bedeuteten eine Zunahme von 14,6 Prozent.
Das Spital Emmental, das Spitäler in Burgdorf und in Langnau betreibt, verzeichnete 2025 einen Gewinn von 2,1 Millionen Franken. Der Betriebsertrag stieg um 4,8 Prozent auf 233,6 Millionen Franken. "Wir spüren die allgemeine Teuerung. Die Lieferketten und medizinischen Infrastrukturen werden teurer. Aber wir sind trotzdem sehr zufrieden mit dem Ergebnis", sagt Regula Feldmann weiter.
Die erfolgreiche Konsolidierung der stationären Operationsleistungen am Standort Burgdorf sei ein zentraler Schritt gewesen, hiess es in der Mitteilung weiter.
Das Spital habe durch gezielte Prozessoptimierungen und die Einführung eines professionellen OP-Managements Qualität und Effizienz weiter steigern können. Am Standort Langnau sei das medizinische Angebot geschärft und die Innere Medizin gezielt gestärkt worden. (sda)
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