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Adrian Walther gewinnt das Emmentalisches Schwingfest in Langnau

Das Emmentalische machte den Auftakt zu den beiden Schwingfesten in Langnau. Eine Woche vor dem Bernisch Kantonalen griffen die ganz "bösen" Schwinger ein erstes Mal in der Ey in Langnau. Am Schluss setzt sich Adrian Walther aus Habstetten durch. Er gewinnt im Schlussgang gegen Michael Moser von Arni und kann sich für den Schlussgang vom letzten Jahr in Burgdorf revanchieren.

Das Emmentalische Schwingfest in Langnau hatte schon vor Beginn, mehrere Geschichten auf Lager.
Matthias Aeschbacher peilte seinen 100. Kranz in seiner Karriere an, Fabio Hiltbrunner gab nach längerer Verletzungspause sein Comeback und mit Fabian Staudenmann sagte einer der grossen Favoriten bereits in der Woche vor dem Fest ab. Der Mittelländer gönnt sich in seinem dicht gedrängten Programm eine Pause.

Am Schluss holt sich trotzdem ein Mittelländer den Sieg. Adrian Walther gewinnt das Emmentalische. Im Schlussgang bezwingt der Habstetter Michael Moser aus Arni. 
Adrian Walther vermiest so den Einheimischen das Fest. Er gewinnt nicht nur das Fest, sondern hat auch fünf Emmentaler auf dem Notenblatt, welche er vier davon schlagen konnte. Zudem hätte bei einem gestellten Schlussgang Matthias Aeschbacher aus dem Rüegsauschachen erben können und hätte sein persönliches Märchen schreiben können. Nebst dem 100. Karrierekranz hätte Aeschbacher auch noch gleich sein Heimfest gewinnen können. Soweit kam es jedoch nicht.

Die Emmentaler dominieren trotzdem ihr Heimfest, bei welchem es 29 Kränze zu gewinnen gab. 14 Kränze gehen in das Emmental. Davon ein sogenannter Neukranzer. Simon Wüthrich aus Heimiswil konnte sich zum ersten Mal in seiner Karriere Eichenlaub aufsetzen lassen.
Die restlichen Kränze sind wie folgt verteilt: 6 Kränze gehen in das Mittelland, 7 in das Berner Oberland und je einer in das Seeland und den Berner Jura.

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