Bild: neo1 / Archiv)
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Zweitwärmster Juni seit Messbeginn: Klimaanlagen bei Privaten stark gefragt
Der Juni dieses Jahres war in der Schweiz der zweitwärmste seit Beginn der Messungen im Jahr 1864. Immer mehr Privatpersonen wollen darum eine Klimaanlage zuhause.
Wärmer als dieses Jahr war es im Juni nur im Hitzesommer 2003. Dass die Sommer immer heisser werden, spürt auch die Liechti Kälte AG aus Langnau. Besonders für Klimaanlagen erhalten sie zurzeit viele Anfragen, sagt Geschäftsführer Marc Bisegger. "Die Leute mögen etwas Komfort. Heute ist es oft auch so, dass Leute, die zuhause eine PV-Anlage haben, auch eine Klimaanlage wollen. Denn in der Zeit, in der die PV-Anlagen am meisten Strom produzieren, können sie diesen Strom für eine Klimaanlage brauchen."
Lange Zeit seien die meisten Kunden aus dem Gewerbe gekommen, zum Beispiel Coiffeurläden oder Arztpraxen, ergänzt Marc Bisegger. Im letzten Jahr seien jedoch immer mehr Privatpersonen dazugekommen.
Mehr zu tun hätten sie in einem heissen Sommer aber auch mit der Wartung bestehender Anlagen, wenn diese Probleme bereiten. "Die Anlagen laufen länger am Anschlag. Dazu sind die Nächte sind in der Regel wärmer als früher und so kann sich die Anlage nicht mehr so gut erhohlen."
Auch die CTA AG in Münsingen, die ebenfalls mit Klimaanlagen arbeitet, hat derzeit viel zu tun. Die Medienverantwortliche Andrea Schmid betont, dass eine Klimaanlage aber nicht einfach so schnell-schnell installiert sei. Eine Klimaanlage könne man nicht im Laden kaufen wie ein Päckli Reis. Das brauche eine gute Planung.
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