Die traditionelle Brächete findet dieses Jahr zum 70. Mal statt (Bild: Archivbild neo1)
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Zum 70. Mal ist die Brächete in Zäziwil
Wer in Zäzwil oder Umgebung wohnt, kennt sie: Die Brächete findet am Mittwoch, 30. September zum 70. Mal statt.
Früher gehörte die Brächete zum bäuerlichen Jahresablauf, mittlerweile ist es vor allem ein geselliger Brauch im Dorf, ein Ort um zusammen zu kommen. Seit 1955 findet die Brächete jährlich am letzten Mittwoch im September statt, mit Ausnahme von den Jahren 2020 und 2021. Im Zentrum der Veranstaltung steht das alte Handwerk der Verarbeitung von Flachspflanzen. Jedes Jahr gibt es freiwillige Helfer: innen die vorführen, wie diese Flachspflanzen früher verarbeitet wurden. Jetzt findet die Brächete zum 70. Mal statt und auch dieses Jahr kann man, neben dem Märit und dem Festzelt, dieses alte Handwerk bestaunen. "Wir zeigen die ganze Verarbeitung von Anfangan. Es beginnt mit dem aussähen und endet mit dem fertigen Produkt, also Stoff oder Faden" erklärt OK-Mitglied Heinz Lüthi.
Verkehrsführung
Wie jedes Jahr Am Brächete-Tag ist die Thunstrasse in Zäziwil im Abschnitt vom Kreisel bis zum Bahnübergang von 06:00 Uhr bis ca. 20:00 Uhr für sämtlichen Verkehr gesperrt. Die Umleitung führt über Grosshöchstetten. Auf den Verkehr bezogen, ist dieses Jahr aber noch etwas anders, wegen der Baustelle in Konolfingen. Die Einbahnregelung auf der Emmentalstrasse wird an diesem Tag aufgehoben und der Verkehr ist mit Verkehrsdiensten wechselseitig geregelt. "Wir haben auf zwei Seiten Parkplätze. Die meisten Besucherinnen und Besucher werden wahrscheinlich über Grosshöchstetten nach Zäziwil kommen, die können dann oben Richtung Oberhünigen parkieren", sagt Heinz Lüthi vom Organisationskomitee der Brächete.
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