Neuer Rekord mit über 30'000 Läufer:innen am GP Bern. (Bild: zvg / swiss-image.ch/Andy Mettler)
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Zufriedene Organisatoren und Kenianischer Doppelsieg am GP von Bern
Viele zufriedene Gesichter und keine Zwischenfälle. Die Organisatoren des Grand Prix von Bern ziehen ein positives Fazit. "Es war eine erfreuliche erste Durchführung für mich persönlich", erklärt die neue OK-Präsidentin Andrea Zryd im Gespräch mit neo1.
Mit über 35'000 gemeldeten Läufer:innen erzielte die Ausgabe 2025 einen neuen Rekord. "Wir hatten vorgängig unsere Bedenken bezüglich dem Aufmarsch. Die zusätzlichen Startblöcke halfen aber, dies zu stemmen", so Zryd. "Das Echo war grundsätzlich positiv. Ich bin jedoch der Meinung, dass so viele Anmeldungen genügen und wir nicht mehr viel grösser werden müssen."
Rekordhalter Geoffrey Kamworor und seine kenianische Landsfrau Rebecca Chepkwemoi haben den 43. Grand-Prix von Bern dominiert. Der Berner Dominik Rolli sorgte für einen Exploit und lief auf Rang 2.
Zweiter Start, zweiter Sieg: Rekordhalter Geoffrey Kamworor lief ein einsames Rennen und gewann den Grand-Prix von Bern in 46:58 Minuten mit fast zwei Minuten Vorsprung auf den verblüffenden STB-Athleten Dominik Rolli. Sein eigener Streckenrekord aus dem Jahr 2019 (44:56) blieb für den dreifachen Halbmarathon-Weltmeister aber ausser Reichweite.
20:12 Kühe mit Vorteil Rolli
Dominik Rolli (48:43) lief den GP erstmals unter 50 Minuten und machte mit seinem Sprung aufs Podest einen weiteren Karriereschritt. Bei einem anderen Vergleich mit Kamworor schwang Rolli obenaus: Der Landwirt aus dem bernischen Borisried besitzt 20 Kühe, der zweifache kenianische GP-Sieger nur deren 12.
Auch Oria Liaci auf dem Podest
Das Frauenrennen war in Abwesenheit der rekonvaleszenten Vorjahressiegerin Fabienne Schlumpf eine klare Angelegenheit für die Kenianerin Rebecca Chepkwemoi. Die GP-Dritte von 2024 lief ein einsames Rennen an der Spitze und siegte knapp eine Minute vor der Walliserin Oria Liaci, die für den zweiten Schweizer Podestplatz des Tages sorgte.
Erstmals über 30 000 Finisher
Mit 35 608 gemeldeten und 32 276 klassierten Läuferinnen und Läufern setzte der 43. Grand-Prix von Bern eine deutliche neue Bestmarke. Noch nie zuvor gab es beim GP über 30 000 Finisher. (neo1/pd)
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