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Zeitversetzt Fernsehen kostet schon bald
Mit dem sogenannten Replay TV ist es möglich zeitversetzt Fern zu sehen. Das heisst aber auch, dass die TV-Anbietenden ein Problem haben. Die Schweizer Kundinnen und Kunden können Werbung übergehen und spulen. Das ändert nun schon bald.
Die Fernsehsender welche Werbung schalten, verlieren viel Geld und verrechnen die Kosten an die TV-Anbieter weiter. Dies ändert nun.
Die Schweizer Telekom-Anbieter wollen künftig etwas für das Replay verlangen. Bei Salt TV zahlt die Kundschaft zum Beispiel schon ab Anfang Mai mehr. Auch beim regionalen Anbieter Quickline werden die Abos teurer, erklärt der COM (Chief Marketing Officer), Urs von Ins. "Wir zahlen pro Kundin und Kunde eine Abgabe an die TV-Sender. Für das wir Replay weiterhin anbieten können, müssen wir diese zahlen."
Soll heissen, die Abgabe geht nun an die Kundschaft weiter. Alle Schweizer Anbieter haben zusammen einen gemeinsamen Tarif ausgehandelt und unterschrieben. "Weil wir weiterhin Replay anbieten möchten, hat auch Quickline unterschrieben. De facto sind wir das Inkassobüro der TV-Sender", schmunzelt Urs von Ins. Wie viel teurer die Quickline-Abos werden, kann er im Moment noch nicht sagen. "Wir zahlen pro Kundin und Kunde zwischen fünf und sieben Franken Abgabe. Unser Ziel ist sicher nicht Gewinn zu machen."
Auch wann Quickline höhere Preise verlangt ist noch offen. Gemäss Urs von Ins gilt die gemeinsame Vereinbarung ab Ende August.
Swisscom kann zum jetzigen Zeitpunkt noch keine Angaben zur Einführung von GT12 machen, wie das Unternehmen auf Anfrage der Nachrichtenagentur AWP sagte. Zum gegebenen Zeitpunkt werde man das Angebot kommunizieren.
Bei Sunrise UPC wird es laut Anfrage unterschiedliche Angebote geben. Die genaue Ausgestaltung, Umsetzung und die Preise würden zu gegebener Zeit bekannt gegeben.
Eine Preiserhöhung kommuniziert hatte zuvor schon der Winterthurer Provider Init7: 11 Franken zusätzlich kostet dort die Replay-Funktion neu monatlich.
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