Die Nordmannstanne ist in der Schweiz am beliebtesten. (Bild: neo1/Archiv)
Werbung
Zehn Jahre Pflege für den perfekten Christbaum
Ein Christbaum gehört für viele ganz selbstverständlich zur Weihnachtszeit. Er steht da, duftet und wird geschmückt. Kaum jemand denkt daran, wie viel Zeit und Arbeit in ihm steckt.
Jedes Jahr sorgen Christbäume für festliche Stimmung. Doch bevor sie im Wohnzimmer stehen, haben sie bereits eine lange Geschichte. In der Regel wachsen sie acht bis zehn Jahre, bis sie gefällt werden. In dieser Zeit brauchen sie viel Pflege und Fachwissen. Darauf machen WaldSchweiz und die IG Suisse Christbaum aufmerksam.
In der Schweiz sind vor allem drei Christbaumarten beliebt. Am häufigsten wird die Nordmanntanne gekauft, danach folgen Fichte und Blaufichte. Alle drei sollen möglichst schlank und gleichmässig wachsen. Deshalb beginnt die Arbeit schon beim Samen. Bei der Nordmanntanne stammen die Samen oft aus dem Kaukasus.
Doch ein Christbaum wächst nicht einfach von selbst. «Ein Baum kann wegen Unkraut wie Brombeeren oder Brennnesseln leiden», sagt Philipp Gut, Geschäftsführer der IG Suisse Christbaum. «Dazu kommen Rehe, Schädlinge und das Wetter mit Trockenheit oder Frost.»
Die jungen Bäume werden zuerst in einer Forstbaumschule angezogen. Nach etwa zwei Jahren werden sie an ihren endgültigen Standort gepflanzt. Dort wachsen sie weiter, bis sie erntereif sind. «Vom Auspflanzen bis zur Ernte vergehen meistens sechs bis acht Jahre», erklärt Philipp Gut.
Während dieser Zeit müssen die Bäume geschützt und regelmässig gepflegt werden. Schäden durch Frost, Hagel oder Tiere können die Form beeinträchtigen.
Erst wenn ein Christbaum die gewünschte Form erreicht hat, wird er geerntet. Trägt er das Gütesiegel der IG Suisse Christbaum, steht er für Schweizer Herkunft und jahrelange sorgfältige Arbeit.
Werbung
