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YB am Ende zu stark für den FC Thun

Die Young Boys lassen im ersten Cup-Viertelfinal dem FC Thun keine Chance. Der Leader der Super League setzt sich gegen den eine Stunde lang gut aufspielenden unterklassigen Kantonsrivalen mit 5:0 durch.

Die Überraschung blieb aus im 85. Berner Derby, dem ersten seit über zweieinhalb Jahren. Der FC Thun machte vor ausverkaufter Kulisse eine Stunde lang ein gute Figur, tat sein Möglichstes und hatte auch Torchancen. Zwei Unachtsamkeiten bestraften die Young Boys aber in der 62. und 64. Minute gnadenlos. Innerhalb von wenigen Sekunden trafen Cedric Itten nach einem Eckball mit dem Kopf und Filip Ugrinic nach einem Fehler in der Thuner Defensive zum 2:0 und 3:0. Damit war der lange Zeit spannende Match entschieden.

Der FC Thun hätte als Aussenseiter neben den über 10'000 euphorischen Fans, dem grossen Einsatz und dem Offensivgeist auch etwas Wettkampfglück benötigt. Doch in der Startphase, als die Torchancen gleichmässig verteilt waren, schlug nicht der Klub aus der Challenge League zu, sondern der souveräne Leader der Super League. Nach einem Thuner Eckball in der 6. Minute konterte YB über Christian Fassnacht und Fabien Rieder, dem Torschützen zum 1:0.

Thun hielt das Tempo auch nach dem Rückschlag hoch und ging viel Risiko ein. Das ging lange Zeit gut. Die Hoffnung auf den Ausgleich war da, solange die Kräfte vorhanden waren. Es gab die Torchancen, die der Partie einen anderen Lauf hätten geben können. Leonardo Bertone, einer der früheren Young Boys in den Reihen der Thuner, traf in der 14. Minute nur den Pfosten. Zweimal scheiterte der Aussenseiter zudem mit Abschlüssen am starken YB-Goalie Anthony Racioppi, der den immer noch verletzten David von Ballmoos exzellent vertrat.

Als dann die Kräfte nachliessen und nicht mehr jeder Sprint nach vorne kompensiert werden konnte, brach die Mannschaft von Mauro Lustrinelli ein. YB dominierte nach dem Doppelschlag zum 3:0 deutlich. In der Schlussviertelstunde kombinierten sich die herausragenden Rieder und Fassnacht schön zum 4:0, bevor Sandro Lauper nach einem Absatzpass von Loris Benito den fünften Treffer erzielte. Der FC Thun kassierte damit eine gar hohe Niederlage gemessen an dem starken Widerstand, den er eine Stunde lang geleistet hatte.

YB steht zum ersten Mal seit 2020 im Cup-Halbfinal. Wer das Team von Raphaël Wicky dorthin folgt, entscheidet sich in den nächsten zwei Tagen mit den Viertelfinals Sion - Lugano, St. Gallen - Basel (beide am Mittwoch) und Rotkreuz - Servette (am Donnerstag). (sda)

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