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Die Wynigenberge

Die Wynigenberge markieren den Übergang vom Unteren Emmental ins Oberaargau. Ein hügeliges, weitläufiges Gebiet auf dem Boden der Gemeinde Wynigen. Seit diesem Jahr gibt es dazu ein eigenes Buch: Die ehemaligen Wyniger Lehrer Fritz Schürch und Dani Dähler haben auf 153 Seiten die Geschichte der Wynigenberge dokumentiert.

Ausgangspunkt waren 20 Haupthöfe im Gebiet. Wer hat dort in den letzten 300 Jahren gelebt und gearbeitet, wie hat sich der Ort entwickelt, wer bewirtschaftet den Hof heute? «Und schliesslich ist ein Porträt entstanden pro Haupthof», erklärt Fritz Schürch. Als Grundlage diente unter anderem ein Verzeichnis aus dem Jahr 1664 sowie eine Datenbank, die Dani Dähler in den letzten Jahren durch die Digitalisierung alter Kirchenbücher aufgebaut hat.

Die Idee für das Projekt entstand nicht zufällig: Bereits 2020 hatten Schürch und Dähler eine Broschüre über die Geschichte des Dorfes Wynigen veröffentlicht, in Form eines Dorfrundgangs. Danach sei schnell klar gewesen: «Jetzt müssen die Berge her», erinnert sich Dähler.

Wie umfangreich das Projekt werden würde, war den beiden zu Beginn nicht klar: «Am Anfang sind wir von 60 bis 70 Seiten ausgegangen, aber es wurde dann immer umfangreicher.» Am Ende wurden es 153 Seiten Geschichte der Wynigenberge, vom Mittelalter bis heute.

Zu den Anekdoten aus dem Buch gehört etwa, dass der Hof Häcklige im Jahr 1495 Dinkel, Roggen und Hafer ans Frauenkloster Rüegsau lieferte, dass der Aussichtspunkt Oberbüeuchnubel früher Kräyenberg hiess, dass auf dem Friesenberg einst eine Burg stand, die im Burgdorferkrieg 1383 zerstört wurde oder dass der Mistlihof seit 1664 ununterbrochen von der Familie Aebi bewirtschaftet wird.

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