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Worb will mit Musik Grenzen überwinden
Jeweils am Dienstagabend sind aus der Kollektivunterkunft des SRK Kanton Bern in Worb besondere Töne zu hören. Dann jeweils übt der Interkulturelle Chor Lieder in verschiedenen Sprachen. Alle jetzigen Chormitglieder haben einen Fluchthintergrund und sind zurzeit in der Kollektivunterkunft wohnhaft.
Singen verbindet. Und noch viel mehr. Es löst etwas aus. "Wenn wir in der Kollektivunterkunft singen, entsteht eine ganz eigene Art der Mehrstimmigkeit.", sagt die Chorleiterin und Gesangspädagogin Selina Maria Batliner. Im Interkulturellen Chor Worb treffen Geflüchtete aus der Kollektivunterkunft auf Einheimische, singen gemeinsam Lieder oder üben Tänze ein. "Begegnungen in- und ausserhalb der eigenen Kulturgruppe sind eine grosse Bereicherung für alle. Wir haben auch Teilnehmende, die in musikalisch hochstehenden Chören mitsingen aber bewusst an diese Proben kommen, weil es eine ganz andere Qualität des Singens ist.", so die Chorleiterin.
Ziele
Ein Ziel sei das gemeinsame Musik machen und somit Berührungsängste abzubauen zwischen Menschen, die in verschiedenen Kulturkreisen aufgewachsen sind und unterschiedliche Sprachen sprechen. Der interkulturelle Chor in Worb bietet ausserdem die Möglichkeit, dass sich Menschen begegnen können. Es geht um die Musik und das Jetzt und nicht unbedingt darum, sich gegenseitig über die Lebensgeschichte auszufragen.
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