Werbung
Wolhusen stimmt über Kunstrasenspielfeld Blindei ab
Der FC Wolhusen ist mit schwierigen Platzverhältnissen konfrontiert. Einserseits, weil das Hauptfeld gerade im Frühling und Herbst witterungsbedingt oft nicht bespielbar ist. Auch während der Schiesszeiten in der benachbarten Schiessanlage kann das Feld nicht genutzt werden. Andererseits ist das Feld stark überlastet, denn die wöchentliche Bespielzeit ist zu hoch. Um das Hauptfeld zu entlasten, soll jetzt für 1,8 Millionen Franken auf dem Nebenplatz ein Kunstrasenspielfeld erstellt werden. So könnte der FC Wolhusen mit seinen über 250 Spielerinnen und Spielern das Hauptfeld schonen. Der Fussballclub will selber 200 000 Franken der Kosten übernehmen, die Nachbargemeinde Werthenstein übernimmt einen Solidaritätsbeitrag von 50 000 Franken. Der Kredit, über den Wolhusen am 24. September abstimmt, ist umstritten. Der Gemeinderat beantragt den Stimmberechtigten, der Vorlage zuzustimmen. Die Controllingkommission dagegen empfiehlt Ablehnung. Die Investition ist in der Finanzplanung der Gemeinde schon berücksichtigt, wahrscheinlich sei sie auch aus dem Eigenkapital bezahlbar, erklärt Gemeindepräsident Peter Bigler.
Werbung
