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Wolhusen ist eine halbe Million im Minus
Die Gemeinde Wolhusen rechnete im Budget vom letzten Jahr mit einem Defizit von 453'295.85 Franken. Dies unter anderem, weil der Kanton Luzern aufgrund eines Entscheides vom Bundesgericht eine Prämienverbilligung umsetzen musste. Dies kostete die Gemeinde Wolhusen 100'000 Franken, meldet die Gemeinde in einer Medienmitteilung.
Die Kosten haben sich weiter summiert, erklärt der Gemeindepräsident von Wolhusen, Peter Bigler auf Anfrage von neo1. "Abgrenzungen bei der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde, Lohnkosten von DAZ-Lektionen (Deutsch als Zweitsprache) und höhere Personalkosten haben zu diesem Ergebnis geführt", so Bigler. So wurde das budgetierte Defizit um gesamthaft 105'548.46 Franken überschritten. Sorgen macht sich der Gemeindepräsident deswegen nicht: "Die Gemeinde hat mit einem Defizit gerechnet und der Aufwandüberschuss kann mit dem Eigenkapital gedeckt werden."
Für die Zukunft werden die Gemeinde laut Bigler Investitionen in Infrastrukturen und die Umsetzung der Digitalisierung finanziell fordern. Wenn sie aber mit ihren Ressourcen sparsam umgehen, dann hat der Gemeindepräsident auch für die Zukunft keine Angst.
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