Symbolbild. Quelle: Bundesamt für Zivildienst (Broschüre Zivi-Einsätze im Schulwesen)
Werbung
Wohl schon bald Zivildienstleistende in den Münsinger Schulen
Wenn alles klappt wie gewünscht, dann arbeiten schon bald Zivildienstleistende in Münsingen in den Schulen. Das hat das Parlament am Dienstagabend entschieden.
Der Vorschlag kommt von der Fraktion Mitte, EVP, GLP und EDU. Die Motion wurde in der Parlamentssitzung für erheblich erklärt und schliesslich als erledigt abgeschrieben. Drei "Zivis" sollen ab nächstem Jahr unter anderem im Unterricht, in der Pause, bei Anlässen, in der Tagesschule oder beim Mittagstisch mithelfen. Die Zivildienstleistende könnten aber auch Büroarbeiten erledigen, sagt Gabriela Schranz von der EVP im Parlament. Sie seien überzeugt dass der Zivildienst in der Schule helfe junge Männer für den Lehrerberuf oder andere Tätigkeiten in der Schule zu begeistern.
Nur die SVP Fraktion spricht sich gegen den Zivildienst an den Münsinger Schulen aus. Das seien junge Männer, welche den Militärdienst nicht leisten wollen und die Gemeine wisse nicht was für Leute da in die Schulen helfen kommen. Ausserdem seien die Kosten mit geschätzt 90'000 Franken im Jahr zu teuer, sagt der SVP Fraktionspräsident Peter Wymann vor dem Parlament.
Das Parlament sah dies anders und nun wird ein entsprechendes Gesuch beim Bund eingereicht. Die Zivildienstleistenden sollen jeweilen mit einem 100 Prozent Pensum für mehrere Monate in der Schule Münsingen mithelfen.
Werbung
