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Wizards Bern Burgdorf erstmals im Superfinal

Die Wizards Bern Burgdorf stehen zum ersten Mal in ihrer Vereinsgeschichte im Unihockey-Superfinal. Die Qualisiegerinnen gewinnen das sechste Spiel der Playoff-Halbfinalserie gegen die Skorpion Emmental Zollbrück 3:1 und setzen sich so in der Serie 4:2 durch.

Die Freude bei den Wizards ist entsprechend gross. "Ich bin mega glücklich. Wir haben hart gearbeitet und uns dies verdient", sagt Stürmerin Anika Morf. "Egal wer auf dem Platz stand: Alle haben vollen Einsatz gegeben und das hat sich am Schluss ausgezahlt", ergänzt Goalie Chantal Grundbacher. Und Trainer Mirco Torri meint: "Das Ziel waren die Halbfinals. Und wer es bis dorthin schafft, will auch in das Finale."

Im Superfinal nächsten Samstag treffen die Wizards Bern Burgdorf auf die Kloten-Dietlikon Jets. Die Serienmeisterinnen entscheiden die Serie gegen Zug United ebenfalls im sechsten Spiel. Die Jets gewinnen zuhause 6:4 und machen so den Final-Einzug perfekt.

Grosse Enttäuschung bei den Skorps

Ganz anders die Gefühlslage bei den Skorpion Emmental Zollbrück. Trainer Benjamin Abplanalp spricht von einer grossen Leere und Traurigkeit. "Wir spielen in dieser Liga, um Titel zu gewinnen. Dies haben wir nicht geschafft, deshalb kann ich aktuell nicht von einer guten Saison reden."

Auf der Suche nach den Gründen für die Niederlage wird Captain Marylin Thomi vor dem Tor fündig. "Wir hatten viel Ballbesitz, aber beim Nachsetzen vor dem Tor haben einige wenige Prozente gefehlt." Ähnlich sieht es Stürmerin Lea Hanimann. "Mit einem Tor kann man so ein Spiel nicht gewinnen. Teilweise hatten wir zu wenig Zug aufs Tor."

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