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| Bildung

Wieder keine WMS-Klasse in Willisau - die Zukunft ist ungewiss

An der Wirtschaftsmittelschule (WMS) in Willisau kann wegen Schülermangels das zweite Jahr in Folge keine erste Klasse gebildet werden. Der Kanton Luzern nimmt dies zum Anlass, das Angebot nicht mehr weiterzuführen.

Da neben der zu geringen Nachfrage eine Reform der Ausbildung im kaufmännischen Bereich anstehe, habe man entschlossen, auch im Schuljahr 2023/24 in Willisau keine erste WMS-Klasse mehr zu führen, sagt Christoph Spöring, Leiter der Berufs und Weiterbildung im Interview mit neo1. Die beiden bestehenden oberen Klassenzüge werden weiterhin in Willisau beschult.

An der Wirtschaftsmittelschule werden die Schülerinnen und Schüler in den ersten drei Ausbildungsjahren in Theorie und Praxis unterrichtet. Das vierte Ausbildungsjahr absolvieren sie in einem Betrieb.

Für eine neue Klasse in Willisau wären mindestens 14 Schülerinnen und Schüler nötig gewesen. Für das kommende Schuljahr hatten aber nur sechs die Aufnahme geschafft. Sie erhalten nun einen Platz in Luzern, wo ab August drei Parallelklassen mit dem ersten Schuljahr beginnen werden.

Lehrpersonen an Kanti weiterbeschäftigen

Im Vorjahr hatten sich in Willisau sieben Jugendliche eingeschrieben, die schliesslich in Luzern eingeschult wurden. Anders sieht es bei der Kantonsschule in Willisau aus. Diese entwickelt sich positiv. Im kommenden Schuljahr starten wieder vier 1. Klassen am Langzeitgymnasium und zwei am Kurzzeitgymnasium.

Dank dieser Entwicklung könnten sämtliche Lehrpersonen, die an der WMS unterrichten, auch künftig in Willisau weiterbeschäftigt werden, hiess es beim Bildungsdepartement auf Nachfrage. Sie seien teilweise bereits heute an beiden Schulen tätig. (neo1 / sda)

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