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Wie lokale Eventanbieter die Coronazeit erleben
Team-Events mit der Firma oder ein Geburtstag in grösserem Rahmen feiern, all dies ist aufgrund der Coronakrise im Moment nicht möglich. neo1 hat bei lokalen Eventanbietern nachgefragt, wie sie die aktuelle Zeit erleben.
Kurzarbeit statt Reitkurse beim Haflinger-Zentrum in Trachselwald
Aufgrund der aktuellen Situation ist bei den Angestellten im Haflinger-Zentrum im Moment Kurzarbeit angesagt. Dies obwohl jetzt gerade normalerweise Saison wäre, wie der Unternehmensleiter Urs Zimmermann sagt. "Das Eventgeschäft bei uns ist Saisonal. Das heisst in der Regel ist der Mai und Juni eine Saison und die zweite September und Oktober die andere. Die Sommersaison von diesem Jahr fällt komplett ins Wasser", so Zimmermann. Auch wenn das Haflinger-Zentrum im Moment keine Gäste empfangen kann und dort Kurzarbeit angesagt ist, wird die Arbeit mit den Tieren dadurch nicht weniger. "Im Gegensatz zu einer Maschinen können wir unseren Haflinger-Pferden nicht einfach ein Stecker ziehen oder einen Knopf drücken und sie nach drei Monaten wieder in Betrieb nehmen. Sondern sie brauchen auch in dieser Zeit, in der wir keinen Umsatz generieren können Betreuung, Pflege und Futter."
Betrieb der Emmentaler Schaukäserei nicht komplett zu
Bei der Emmentaler Schaukäserei in Affoltern ist nicht der ganze Betrieb geschlossen, sagt der Marketingleiter Mimo Caci. "Unsere Kernaufgabe die Herstellung vom Emmentaler AOP bei der Herstellung zu zeigen, ist im Schau-Bereich immer dankbar. Da wir den Laden durchgehend offen haben konnten, konnten wir auch diesen Bereich weiterführen. Der Grundauftrag der Käserei war somit gesichert", so Caci gegenüber neo1. Doch gerade grössere Reisegruppen aus dem Ausland zum Beispiel, mussten in diesem Jahr ihren Besuch absagen. "Unser grösstes Ziel war von Beginn weg, dass wir schnell reagieren können, und das haben wir. Wir sind nicht nur Gastrobetrieb, auch kein reiner Tourismusbetrieb, dazu sind wir auch nicht nur Käserei oder Verkaufsladen und dies gibt uns eine grosse Freiheit bei der Programmgestaltung."
Vielfältiger Betrieb im Rüttihubelbad in Walkringen
Auch beim Sozial, Kultur und Tagungszentrum Rüttihubelbad in Walkringen ist der Betrieb vielfältig. Neben einem Museum gibt es dort unter anderem noch ein Restaurant und ein Alters- und Pflegeheim. Bei den verschiedenen Bereichen wurden die Verantwortlichen unterschiedlich gefordert, erklärt der Leiter von der Stiftung Rüttihubelbad, Michael Martig: "Wir mussten Teile vom Betrieb komplett schliessen, so zum Beispiel das Restaurant oder das Museum Sensorium. Dort leisteten die Angestellten grösstenteils Kurzarbeit. Auf der anderen Seite waren die Mitarbeitenden vom Alters- und Pflegeheim und der sozialtherapeutischen Gemeinschaft aufgrund der Situation mehr gefordert, als üblich.
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