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Wichtrach: Genossenschaft Sportanlage Sagibach bleibt gefordert

Die Genossenschaft Sportanlage Sagibach Wichtrach verzeichnete im letzten Geschäftsjahr ein Minus. Auch der Blick in die Zukunft zeigt, dass so einiges auf die Verantwortlichen zukommt. Unter anderem neue Leute im Verwaltungsrat sollen bei der künftigen Weiterentwicklung unterstützen. 

Der Verwaltungsrat der Genossenschaft Sportanlage Sagibach Wichtrach blickte anlässlich der Genossenschafts-Versammlung vom 21. Januar 2026 auf das Geschäftsjahr 2024/25 zurück. Die Erfolgsrechnung weist einen Verlust aus, was insbesondere auf die Entwicklung des Strompreises in den vergangenen Jahren sowie diverse Abschreibungen zurückzuführen ist. Sehr erfreulich verläuft die Zusammenarbeit mit den verschiedenen Sportlern. Im Sportzentrum Aaretal gehen jede Woche rund 500 Sportlerinnen und Sportler ein und aus.

Die Genossenschaft Sportanlage Sagibach Wichtrach wird in den kommenden Jahren gefordert sein, um dem Sport auch weiterhin eine Plattform bieten zu können. Verwaltungsratspräsident Hans Jörg Rüegsegger blickte anlässlich der GV optimistisch in die Zukunft: "Wir arbeiten im VR derzeit an drei grösseren Projekten, die den Sagibach in Bezug auf die Finanzen und die Infrastruktur nachhaltig weiterentwickeln können."

Geplant ist die Erneuerung des in die Jahre gekommenen Bandensystems, welches in den vergangenen Sommerpausen einen grossen Aufwand im Unterhalt verursachte. Weiter treibt der Verwaltungsrat die Vermietung des Erdgeschosses der Mehrzweckhalle gleich neben der Eishalle an. Die Mehrzweckhalle wird in Kürze zur Vermietung ausgeschrieben und könnte für Sport und/oder Gewerbe genutzt werden. Als drittes Projekt wird derzeit die Speicherung der selbstproduzierten Energie angegangen. Der Sagibach produziert mit der Solaranlage auf dem Dach der Mehrzweckhalle überschüssige Energie, welche in Zukunft eƯizienter genutzt werden soll. Der Verwaltungsrat ist in diesem Aspekt in zielführenden Gesprächen mit der BKW.

"Wir sind mit dem Ergebnis des vergangenen Geschäftsjahres nicht zufrieden. Dennoch sehe ich ein gewisses Potenzial im Sagibach, als sportlicher Leuchtturm zwischen Bern und Thun. Dieses Potenzial gilt es nun besser zu nutzen", schätzt Rüegsegger, der das Amt des VR-Präsidenten voriges Jahr übernommen hat, die Lage ein. Der Nationalrat ergänzt: "Ich bin überzeugt, dass wir mit den drei angestossenen Projekten den Sagibach nachhaltig entwickeln können."

Bei der Weiterentwicklung des Sagibachs helfen sollen die neugewählten Verwaltungsrätinnen Barbara Eichenberger und Stefanie Feller. Letztere ist neugewählte Gemeindepräsidentin von Münsingen und übernimmt den Einsitz in den VR von ihrem direkten Vorgänger Beat Moser. Barbara Eichenberger ist Gemeinderätin von Gerzensee und übernimmt von Alex Röthlisberger, der als Gemeindevertreter der Seegemeinden im VR war. 

Als besonderes Highlight steht in diesem Jahr das 30 Jahre Jubiläum des Sportzentrum Aaretal bevor. In der Altjahreswoche wird der Sagibach an zwei Tagen auf 30 bewegte, intensive und erfolgreiche Jahre zurückblicken. Mehr zum Programm wird im Verlaufe dieses Jahres kommuniziert. (neo1/pd)

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