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Wetter entscheidender Faktor in Kirchberg
Auf der A1 beim Anschluss Kirchberg entstehen in Spitzenzeiten regelmässig Staus in Fahrtrichtung Bern. Insbesondere in der Morgenspitze fahren in Kirchberg sehr viele Fahrzeuge auf die Autobahn in Richtung Bern ein. Die Verkehrsmenge auf der Einfahrtsrampe ist teilweise sogar grösser als auf der rechten Spur der Autobahn. Die Fahrzeuge können nur schwer einfädeln, es kommt zu Ausweich- und Bremsmanövern auf den beiden A1-Fahrspuren und in der Folge zu Stau.
Als Gegenmassnahme wurde bereits letztes Jahr die Einfahrtsspur in Richtung Bern verlängert. Die zweite Massnahme ist die Einrichtung einer sogenannten Rampenbewirtschaftung. Die Rampenbewirtschaftung besteht aus einem intelligenten Dosiersystem mit Ampelanlagen, welches die Fahrzeuge geordnet auf den Beschleunigungsstreifen fahren lässt.
Die Einfahrtsspur ist aktuell mit einer doppelten Sicherheitslinie von der Autobahn abgetrennt. Damit die Rampenbewirtschaftung in Betrieb genommen werden kann, müssen auf dieser Sicherheitslinie zusätzlich sogenannte Fahrbahntrenner (kleine Poller) montiert werden. Die im letzten Herbst montierten Fahrbahntrenner erwiesen sich als untauglich, es musste ein neues System evaluiert und beschafft werden. Das neue Produkt hat in den Tests sehr gute Resultate gezeigt, benötigt aber zum Einbau Nachttemperaturen von mindestens 10 Grad. Dies ist erst jetzt der Fall. Die Poller werden nun schrittweise in mehreren Nachtetappen eingebaut. Dazu muss es weitgehend trocken sein. Es wird deshalb von Nacht zu Nacht entschieden, ob eine weitere Etappe durchgeführt werden kann. Insgesamt werden voraussichtlich fünf Nächte benötigt.
In diesen Nächten wird auf der A1 jeweils eine Fahrspur in Richtung Bern gesperrt. Die Einfahrt bleibt während der Montagearbeiten offen, wird aber stellenweise umgelegt. Sobald alle Poller montiert sind, wird das Dosiersystem in Betrieb genommen.
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