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Wenn Medikamente den Sommer erschweren

Viele freuen sich auf Sonne, Baden und den Apéro am Feierabend. Doch nicht alle geniessen den Sommer gleich. Wer gewisse Medikamente einnimmt – zum Beispiel Antidepressiva – muss bei Hitze besonders aufpassen.

Diese Medikamente können den Umgang des Körpers mit Wärme und Durst verändern. "Antidepressiva hemmen das Schwitzen. So kann sich der Körper schlechter abkühlen, was zu einer Überhitzung führen kann", erklärt Damaris Steiner, Oberärztin in der Kriseintervention am Spital Emmental.

Frühe Anzeichen für eine Überhitzung sind zum Beispiel Schwindel, Kopfschmerzen oder Übelkeit. Wer das merkt, sollte in den Schatten gehen und genügend trinken. Besonders gefährdet sind neben Menschen mit Medikamenten auch Babys, ältere Personen oder Tiere – sie alle können sich nicht oder nur schlecht selbst helfen.

Problematisch: Einige Betroffene spüren Hitze weniger stark, haben seltener Durst und suchen den Schatten zu spät auf. Antidepressiva beeinflussen nicht nur den Kreislauf, sondern auch das natürliche Wärme- und Durstempfinden.

Darum ist es wichtig, bei Hitze bewusst auf den eigenen Körper zu achten – gerade mit Medikamenten.

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