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Weniger Spitex-Regionen im Kanton Bern: Erste Bilanz fällt gemischt aus

Seit Anfang Jahr gibt es im Kanton Bern statt 47 nur noch 17 Spitex-Regionen. Während der Kanton die Neuorganisation positiv beurteilt, sprechen betroffene Spitex-Organisationen von einem anspruchsvollen Start.

Mit der Neuaufteilung der Spitex-Regionen will der Kanton Bern die Zusammenarbeit stärken und dem Fachkräftemangel begegnen. Im Emmental und Oberaargau arbeiten deshalb die Spitex Region Lueg, Emme+ sowie Burgdorf-Oberburg neu als Bietergemeinschaft zusammen und versorgen rund 75'000 Einwohnerinnen und Einwohner.

Der Start sei jedoch nicht einfach gewesen. "Wir wurden sehr kurzfristig informiert und konnten die neue Struktur kaum mitgestalten", sagt Andreas Bütikofer, Geschäftsführer der Spitex Region Lueg. Für die Zukunft wünsche er sich, dass die betroffenen Organisationen früher in solche Prozesse einbezogen würden. Auch die praktische Umsetzung bleibe herausfordernd. Die grösseren Regionen führten zu längeren Wegen und erschwerten den Personaleinsatz. "Wir haben schon heute zu wenig Mitarbeitende. Zusätzliche Einsätze über grosse Distanzen wären kaum zu bewältigen", so Bütikofer.

Die Gesundheitsdirektion zieht dagegen eine positive Zwischenbilanz. Die Versorgung sei jederzeit sichergestellt gewesen, sagt Kommunikationsleiter Gundekar Giebel. Grössere Regionen ermöglichten einen flexibleren Personaleinsatz und eine effizientere Administration. Dadurch könnten mehr Mittel direkt in die Pflege investiert werden.

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