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Weniger Schüler zu Spitzenzeiten - Kanton Bern sucht Lösungen
Während der Spitzenzeiten, wenn Schülerinnen und Schüler sowie Berufspendlerinnen und Berufspendler unterwegs sind, platzen viele Linien des öffentlichen Verkehrs im Raum Bern aus allen Nähten. Diese Spitzenbelastung dauert aber morgens und abends jeweils nur kurz an. Dazwischen sind freie Kapazitäten vorhanden.
Das Verkehrssystem wird stetig weiterentwickelt. Der Ausbau der Kapazitäten in den Hauptverkehrszeiten ist jedoch aufwändig, muss von langer Hand geplant werden und ist teuer. Im Frühling 2015 führte der Kanton Bern eine Umfrage zur Akzeptanz eines "9-Uhr-Stundenplans" durch, also zu einer generellen Verschiebung des Schulanfangs.
Die Umfrage hat gezeigt, dass eine solche Lösung nicht gewünscht wird, eine Offenheit für Alternativen aber durchaus besteht. Deshalb sucht die Erziehungsdirektion zusammen mit der Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion, den Gymnasien und den Berufsfachschulen im Raum Bern nach anderen Möglichkeiten, um den öffentlichen Verkehr zu entlasten. Die Schulen sollen Vorschläge formulieren, wie die Anzahl anreisender Schülerinnen und Schüler in der Spitzenstunde reduziert werden kann, beispielsweise durch moderate Anpassungen des Stundenplans. Zudem sollen sie die Jugendlichen für das Thema Mobilität sensibilisieren und dazu motivieren, vermehrt zu Fuss oder mit dem Velo zur Schule zu kommen.
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