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Wenig Wasser in den Flüssen bringt Kanton auf neue Ideen
Die Emme und die Ilfis gleichen momentan eher einem Kiesbett als einem Fluss. Das Wasser ist weg, die Flussläufe ausgetrocknet.
Für die Fische eine tödliche Angelegenheit. Einerseits ist das noch vorhandene viel zu warme Wasser ohne Sauerstoff und andererseits ist es grundsätzlich zu trocken. In Aeschau läuft im Moment ein Pilotprojekt, wo Grundwasser gezielt in den Fluss geleitet wird, um das Überleben der Fische zu sichern. Sowieso: das Grundwasser, heisst auch das Trinkwasser, ist im Kanton Bern im Moment noch gesichert, die Pegelstände des Grundwassers noch genug hoch, heisst es vom Kantonalen Amt für Wasser und Abfall in Bern auf Anfrage.
Neben den Massnahmen für die Fische sind aber keine Bewässerungsmassnahmen geplant, heisst es vom AWA. "Wir sind dauernd im Kontakt mit allen zuständigen Stellen wie Fischereiaufseher und Landwirtschaft", sagt Judith Monnay vom AWA. "Dieser Kontakt ist wichtig, damit wir schnell reagieren können. Bei den Bauern ist es vor allem eine Frage der Erlaubnis für die Wasserentnahme für die Bewässerung der Felder zu gewährleisten."
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