Am 03. März ist Welttag des Hörens
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Hören sichtbar machen - Welttag des Hörens
Wenn es einmal kaputt ist, wird es nie wieder ganz gut. Unser Gehör ist ein Mysterium das es zu schützen gilt. Darauf wird am heutigen Welttag des Hörens aufmerksam gemacht.
Am 3. März ist Welttag des Hörens. Mit dem Aktionstag macht die Weltgesundheitsorganisation WHO auf die Bedeutung des Gehörs und die Auswirkungen von Hörverlust aufmerksam. Wenn das Hörvermögen nachlässt, können Hörgeräte wirksam helfen. Das wissen unzählige Menschen mit Hörproblemen ganz genau. Auch Erich Schlumpf aus Enggistein in der Gemeinde Worb. Er hatte vor fünf Jahren einen Unfall am 1. August mit einem Feuerwerk. Seither leidet er an einem Knalltrauma.
Erich Schlumpf stand zu nahe an einem Explodierenden Feuerwerkskörper. Der starke Tinnitus, welcher das Knalltrauma mit sich brachte wurde nach wenigen Tagen weniger, der Gehörverlust aber blieb. "Ich höre sehr gerne Klassische Musik. Damals konnte ich Musik nur noch verzerrt wahrnehmen, so als wäre der Lautsprecher kaputt. Zum Glück verflog dies nach einer Weile."
Erich Schlumpf hat erst seit einem Jahr ein Hörgerät. "Es hat viel Mut gebraucht. Wer will schon derjenige welche sein mit dem Hörgerät", schmunzelt er im Gespräch mit neo1. Heute geben ihm seine Hörgeräte jedoch viel Lebensqualität zurück und auch die technischen Fortschritte geniesst er. "Ich kann direkt über meine Hörgeräte telefonieren und Einstellungen zum Beispiel in einem Restaurant für einen nächsten Besuch speichern."
Die Firma "Höraid" in Oberburg stellt Hörgeräte her. Bruno Nussbaumer ist Hörgeräteakustiker und erklärt eine Hörschädigung durch zu oft, zu lauter Musik so: "Im Innenohr haben wir Haarzellen, die sich durch eine Überstimulierung, wie zu laute Musik, ablegen. Wenn es dann ruhig ist, können sich die Zellen erholen und stellen sich wieder auf. Dies machen sie ein paar Mal. Wenn es jedoch zu oft passiert, bleiben sie mit der Zeit liegen und das ist der Grund wieso wir gewisse Töne dann nicht mehr oder nur noch schlecht hören."
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