Bild: zVg. MM Privatklinik Meiringen
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Welttag der Suizidprävention: Veranstaltung in Thun zur Entstigmatisierung und Aufklärung
Am Welttag der Suizidprävention, 10. September, finden weltweit Veranstaltungen zur Entstigmatisierung und Aufklärung über Suizidgedanken statt – so auch in Thun. Die Privatklinik Meiringen hat gemeinsam mit der reformierten Kirche Thun einen Anlass im Kirchgemeindehaus Thun organisiert.
"Es ist wichtig, das Thema Suizid zu Entstigmatisieren", betont Stefan Kupferschmied, Chefarzt der Privatklinik Meiringen. Genauso wichtig sei es, dass die Gesellschaft mehr über psychische Probleme erfährt und die Menschen sich trauen, über ihre Herausforderungen zu sprechen. Nicht wegschauen – das sei der wichtigste Punkt, wenn jemand psychische Probleme habe, ergänzte Kupferschmied.
Zur Aufklärung und Entstigmatisierung findet unter dem Motto «Hinschauen. Tabus brechen. Perspektiven entwickeln» der Infoanlass mit Podiumsgespräch am 10. September statt. Genau dazu möchte der Anlass auch ermutigen – genauer hinzuschauen, Probleme nicht zu übersehen und Lösungen zu finden.
Im ersten Teil des Abends geht es um die individuellen biografischen Faktoren, die Menschen in eine suizidale Krise führen können. Kupferschmied betonte, dass es entscheidend sei, betroffene Menschen aus dieser Krise herauszuführen und ihnen zu helfen, Perspektiven jenseits von Suizidgedanken zu entwickeln.
Im zweiten Teil des Abends wird das Thema weiter vertieft: „Ein Mensch ist mehr als nur seine Diagnose“, so Stefan Kupferschmied. Es sei wichtig, psychische Erkrankungen nicht auf Stigmata zu reduzieren. Der Fokus müsse auf der ganzen Person liegen, um zu helfen, einen Weg aus der Suizidalität zu finden.
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