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Zum 70. Mal Weltcuprennen in Adelboden

Am Samstag und Sonntag reisen wieder zehntausende Skisportfans ins Berner Oberland. Der 70. Weltcup in Adelboden startet am Samstag mit dem Riesenslalom, am Sonntag findet der Slalom statt. Die ersten Läufe beginnen um 10.30 Uhr, die Entscheidungen fallen ab 13.30 Uhr.

Die Rennen am Chuenisbärgli gelten als Klassiker im Ski-Weltcup: Adelboden ist einer von nur drei Orten (Adelboden, Wengen, Kitzbühel), die seit der Gründung des FIS-Weltcups 1967, jedes Jahr Skirennen austragen. Der Riesenslalom am Adelbodner Weltcuphang gilt als der schwierigste der Welt und Einer weiss genau, wie er dort erfolgreich sein kann: Marco Odermatt hat die letzten vier Riesenslalom-Rennen am Chuenisbärgli gewonnen. Letztes Jahr konnte die Schweiz mit Loic Meillard auf dem zweiten Rang sogar einen Doppelsieg feiern. Im Slalom fällt die Bilanz der Schweizer deutlich weniger gut aus. 2020 stand mit dem Sieger Daniel Yule der letzte Schweizer auf dem Slalom-Podest in Adelboden. Ob unsere Schweizer Skicracks dieses Jahr (wieder) brillieren können?

Odermatt siegt im Riesenslalom

Marco Odermatt gewinnt als erster Skifahrer zum fünften Mal in Folge den Weltcup-Riesenslalom in Adelboden. Der Nidwaldner triumphiert 49 Hundertstel vor Lucas Pinheiro Braathen und Léo Anguenot. Bei starkem Schneefall und schwierigen Verhältnissen belegte Loïc Meillard als zweitbester Schweizer den 6. Platz. Punkte holten auch Luca Aerni (10.) und Thomas Tumler (12.)

Trotz viel Neuschnee eine perfekte Piste

Der Geschäftsführer der Weltcuprennen am Chuenisbärgli, Christian Haueter, zeigt sich sehr zufrieden mit der Jubiläumsausgabe. "Der fünfte Sieg von Marco Odermatt in Serie im Riesenslalom, eine super Piste trotz des vielen Neuschnees. Und am zweiten Tag perfektes Wetter mit einem neuen Sieger im Slalom. Perfekt." 

Besonders die Nacht vor dem ersten Renntag am Samstag sei jedoch sehr streng gewesen, erzählt Christian Haueter. Kurz vor dem Rennen habe es nochmals Neuschnee gegeben. Man habe die ganze Nacht in mehreren Schichten gearbeitet, sodass die Piste am Morgen bereit gewesen sei.

Die Jubiläumsausgabe sei speziell gewesen, auch wegen der Katastrophe in Crans-Montana. Der Spagat zwischen Trauer und Freude sei aus Sicht des Geschäftsführers der Adelboden-Weltcuprennen gut gelungen, mit der Absage des Rahmenprogramms am Freitagabend und den Gedenkminuten vor beiden Rennen. (sda/neo1)

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