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Weihnachten in der Kirche zu Corona-Zeiten
In gut zwei Wochen ist Weihnachten. Doch auch vor dem Fest der Liebe macht das Coronavirus keinen Halt. Am Freitag will der Bundesrat die Regeln zu den Festtagen bekannt geben, klar ist bereits jetzt: die Kirchen aus der Region wollen feiern.
Dies ist auch bei der reformierten Kirche in Burgdorf so. Pfarrer Manuel Dubach sagt im Gespräch mit neo1: "Wir planen schwer, dass wir Weihnachten feiern werden. Wir haben auch das Privileg, das wir stand jetzt Feierlichkeiten durchführen dürfen. Es ist alles im reduzierten Rahmen. Aktuell sind noch 15 Personen erlaubt. Deshalb wollen wir feiern, die wir früher normal durchführen konnten, im kleineren Rahmen und mehrere Male machen", so Dubach. Dabei behalten sie auch noch mögliche Alternativen im Auge. "Wir sind in einem guten Dialog mit anderen Kirchen. Mit ihnen kommen symbolische, gemeinsame Aktionen infrage. Zum Beispiel könnten wir alle zusammen am 24. Dezember eine Kerze anzünden und an ein Fenster stellen", ergänzt Dubach.
Auch in der Kirchgemeinde Thierachern wird geplant
"Die Planung ist aktuell relativ schwierig, aber nicht unmöglich", sagt der Pfarrer Stefan Wyss. "Wir gehen so vor, dass wir gewisse Annahmen treffen, wie es sein könnte und dann richten wir alles nach dem aus. Wenn sich die Lage verändert, müssen wir halt absagen oder umorganisieren und dies vor allem kommunizieren. Im Moment ist die grösste Herausforderung, die Leute möglichst zeitnahe über den aktuellen Stand zu informieren", so Stefan Wyss. Auch in Thierachern und Uetendorf, das auch zur Kirchgemeinde gehört, sind Feierlichkeiten im kleinen Rahmen geplant. "Wir wollen das beste daraus machen", fügt der Pfarrer der Kirchgemeinde Thierachern an.
Unterschiedliche Situationen im Entlebuch
Das beste daraus machen wollen auch die Kirchen aus dem Entlebuch. Beim Pastoralraum unteres Entlebuch sei die Schwierigkeit, die Unterschiede, die es in den Kirchen gebe, erklärt der Pfarrer Pius Troxler im Gespräch mit neo1. "Wir haben unterschiedliche Situationen in unseren Kirchen, rein von den Kirchen- und Pfarreigrössen. Dazu sind auch die Arten der Gottesdienste überall ein wenig anders. Nicht alle haben einen Familiengottesdienst oder einen Mitternachtsgottesdienst. Dies aufgrund der personellen Kapazitäten. Aus diesem Grund gibt es dort Unterschiede. Wir haben schon länger unterschiedliche Verantwortliche, die für die Umsetzung zuständig sind und sich darum kümmern", erklärt Pius Troxler. Im Entlebuch wird im Moment geprüft, ob allenfalls Reservationen über die Festtage ein Thema sein könnten. Sie wollen so gut es geht über die Runden kommen, ergänzt Troxler. "Und sonst ist meine Hoffnung, dass vom christlichen Standpunkt aus Weihnachten trotzdem stattfindet. Auch wenn wir zu Hause im kleinen Rahmen feiern müssen. Ich hoffe, dass viele Leute, die Festtage geniessen können und es eine freudige Sache wird."
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