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Wechsel in der Forschungsstiftung Langenthal

Mit Martina Moser, 36-jährig, wird erstmals eine Frau Beauftragte der Forschungsstiftung Langenthal. Die gebürtige Langenthalerin ist als Historikerin und Gymnasiallehrerin für Geschichte gut für die Ausübung dieses Amtes geeignet, heisst es in einer Mitteilung der Forschungsstiftung.

"Ich möchte die Arbeit, welche Simon Kuert aufgebaut hat, möglichst weiterführen", sagt Martina Moser im Interview mit neo1. "Die Geschichte von Langenthal und die Region sind wichtig für die Gesellschaft", so die 36-jährige Moser. Ein solches Amt zu übergeben sei gar nicht einfach, auch gerade weil Simon Kurt so lange im Amt war und eine grosse Erfahrung habe, erklärt Martina Moser weiter. "Wir haben versucht häppchenweise zu übergeben, aber vieles wird sich mit der Zeit zeigen. Ich bin sehr froh kann ich weiterhin auf die Hilfe von Simon Kurt zählen", so Martina Moser.

In den letzten Jahren nahm der Umfang der Arbeiten in der Forschungsstiftung und als Stadtchronist stets zu, heisst es in einer Mitteilung der Stiftung. Neu werden auch Arbeiten für die Burgergemeinde Langenthal erledigt. Im Zuge des personellen Wechsels wurden die Leistungen und die Entschädigung in einem Arbeitsvertrag geregelt. Die Mittel zur Erfüllung der finanziellen Verpflichtungen stammen primär von der Stadt Langenthal und der Burgergemeinde Langenthal.

Der langjährige Beauftragte der Forschungsstiftung, Simon Kuert, gibt sein Amt altershalber per Ende 2020 ab. Während seiner 23-jährigen Tätigkeit für die Forschungsstiftung war er auch Stadtchronist von Langenthal. In seinem Wirken hat er eine Vielzahl von Anfragen zur Stadt- und Regionalgeschichte beantwortet und Studierende begleitet, welche ein lokalgeschichtliches Thema behandelten. Zudem half er bei Recherchearbeiten zu Langenthaler Persönlichkeiten, Gebäude, Kulturgüter, Vereine und Vereinigungen. Er betreute auch die Studienbibliothek.

Seine publizistischen Arbeiten bestanden aus Publikationen der Forschungsstiftung, den Langenthaler Heimatblättern in Form von ordentlichen Bänden und Sonderbänden. Ferner hat er mitgeholfen, im Jahrbuch des Oberaargaus stadtgeschichtliche Themen zu veröffentlichen.

Alle zwei Jahre hat er die Chronik Brennpunkte des Stadtgeschehens herausgegeben, welche wichtige Ereignisse in der Stadt aufzeichnet. Zudem hat Simon Kuert zahlreiche Bücher selber geschrieben oder daran mitgewirkt.

In Würdigung seiner hervorragenden Arbeit verleiht ihm die Stadt Langenthal das Ehrenbürgerrecht. (pd / neo1)

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