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"Web Lernen": Ein Corona-Projekt nimmt Fahrt auf
Von Lernenden für Lernende: Das ist das Motto des Luzerner Nachhilfe-Start-Ups "Web Lernen". Lanciert wurde die Lernplattform erst vor einigen Monaten. Lukas und Nina Jud aus Luzern möchten als Studierende der Pädagogischen Hochschule Luzern mit einer digitalen Nachhilfe-Seite das Nachhilfewesen revolutionieren.
"Die Idee kam uns während der Coronakrise", sagt Lukas Jud. "Wir machten uns Gedanken, wie man nachhaltig Bildungslücken schliessen kann mittels digitaler Technik. Entstanden ist "Web-Lernen", eine Plattform, auf der Menschen unterschiedlichster Bildungsstufen und Herkunft Nachhilfe geben als auch beziehen können." Nachhilfenehmer und Nachhilfegeber treffen hier aufeinander und streben gemeinsam den Erfolg an, so der 20-Jährige weiter. "Da die Coaches meist selbst noch Lernende sind, sei das z.B. im Gymnasium oder im Studium, können sie gut auf die Bedürfnisse der Lernenden eingehen, eigenes Wissen weitergeben und erneuern", sagt Lukas Jud, "dadurch entsteht eine Win-win-Situation."
Es ist von Mathematik über Sprachen bis hin zu Musik alles dabei. Sogenannte Coaches sind die Nachhilfegebenden. Jeder Kunde und jede Kundin kann individuell auswählen, welcher Coach am besten zu den eigenen Lernbedürfnissen passt. Dabei wird auch jeweils im Profil der Coaches ausgewiesen, welche Beschäftigung und welchen Bildungsgrad sie haben. "Jeder Coach muss sich zuerst bewerben und wird von uns geprüft", sagt Nina Jud. Inzwischen hat die Plattform an die 40 Coaches, die Nachhilfe für Primarschüler bis Studierende geben. Schliesslich kann man einen Termin vereinbaren und der Nachhilfesitzung steht nicht mehr im Weg. "Unser Nachhilfenetzwerk kommt mit rein digitalen Mitteln aus, was die ganze Sache vereinfacht und Zeit spart", so Lukas Jud weiter. Die Coaches können zudem selbst bestimmen, wie viel sie für eine Nachhilfelektion von 55 Minuten bezahlt haben wollen. Dazu gebe es auch Abonnemente, erklärt Nina Jud, Co-Initiantin von Web Lernen.
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