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Von Eriswil nach Schweden – Mirjam Zehnder ist Volleyball-Scout in Lund
Eigentlich begann alles eher zufällig. Im Sportunterricht an der Schule kam Mirjam Zehnder aus Eriswil erstmals mit Volleyball in Kontakt. Damals war sie etwa zwölf Jahre alt. Heute ist Volleyball ihr Beruf. Die 36-Jährige arbeitet für den Schwedischen Volleyballverband und ist Scout des südschwedischen Klubs Lund.
Nach dem Gymnasium zog es Mirjam Zehnder zunächst in die Ferne. Sie verbrachte mehrere Monate in Äthiopien. Zurück in der Schweiz studierte die Eriswilerin. Später bewarb sie sich für ein Masterstudium in Schweden. Vor rund acht Jahren zog sie deshalb nach Lund im Süden Schwedens. "Bei einem Informationsanlass der Universität stellte sich auch der lokale Volleyballverein vor. Eigentlich dachte ich, dass ich aufhöre, aktiv zu spielen. Aber ich meldete mich dann doch für ein Team", so Zehnder.
Scout in der höchsten schwedischen Liga
Zunächst spielte sie selbst beim Volleyballclub Lund. Heute engagiert sie sich dort als Scout der ersten Männermannschaft, die in der höchsten schwedischen Liga spielt. Dabei analysiert sie das Spiel. Sie dokumentiert unter anderem Angriffe, Blocks und weitere Statistiken der Spieler. Zu dieser Aufgabe kam sie eher zufällig: "Der Verein hat nach Leuten gesucht, die sich für das Scouting interessieren. Es klang spannend, deshalb habe ich mich gemeldet. Es folgten zwei Kurstage. Seither bin ich Scout."
Volleyball auch im Beruf
Nicht nur ihre Freizeit dreht sich um Volleyball. Aktuell arbeitet Mirjam Zehnder für den schwedischen Volleyballverband. Dort betreut sie die Nationalteams in der Kommunikation, erstellt Inhalte für verschiedene Kanäle und begleitet Turniere und Veranstaltungen medial.
In der neo1-Sportstory erzählt Mirjam Zehnder warum es nicht selbstverständlich ist, dass sie selbst Volleyball spielen kann, warum es sie ausgerechnet nach Schweden zog und wie es zur Zusammenarbeit mit dem schwedischen Volleyballverband kam.
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