Von der Asche zum Baum (Symbolbild: Pixabay / Alexei_other)
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Von der Asche zum Baum: neue Bestattungsform im Emmental
Das Emmentaler Start-up CapInk aus Sumiswald bietet seit letztem Oktober eine alternative Form der Bestattung an.
Alexandra Frauchiger und Adrian Bernhard, die hinter dem Projekt "Evergreen" stehen, arbeiten die Asche von Verstorbenen in die Wurzelballen junger Bäume oder Sträucher ein. Angehörige können diese zu Hause im Garten einpflanzen oder auf dem Balkon aufstellen. Ziel sei es, in Zukunft auch Flächen auf Friedhöfen für diese Bestattungsart zur Verfügung zu haben. Die Idee hinter diesem Angebot: Angehörige sollen einen lebendigen Erinnerungsort haben, der Teil des natürlichen Kreislaufs ist. Für das noch junge Projekt gebe es bereits Nachfrage, sagt Alexandra Frauchiger. "Es kommt immer mehr. Wir wollen aber noch bekannter werden. Wir merken, dass die Nachfrage gestiegen ist, seit unser Projekt in den Zeitungen war. Seit der Gründung bis jetzt hatten wir etwa ein Dutzend Aufträge."
Auch die Resonanz auf das Projekt sei gross. Im Grossen und Ganzen seien die Rückmeldungen positiv, erzählt Adrian Bernhard. "Es gibt natürlich auch kritische Stimmen. Das ist okay und soll auch so sein. Denn wir wollen nicht nur ein Geschäft machen, es soll auch ein Gedankenanstoss für die Gesellschaft sein." Es gehe darum, dass die Menschen in der Hektik des Lebens zwischendurch einmal innehalten und daran denken, dass das Leben nicht unendlich ist, erklärt Adrian Bernhard.
Dieses Angebot gibt es so in der Schweiz sonst nirgends. Deshalb wolle man in Zukunft auch über das Emmental hinaus bekannt werden, sagt Adrian Bernhard.
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