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Vom Landwirt zum Friedhofgärtner: Jetzt wird Ruedi Liechti pensioniert
Nach fast 35 Jahren Tätigkeit als Friedhofgärtner Zäziwil wird Ruedi Liechti auf Ende Jahr pensioniert.
Nebst den umfassenden Dienstleistungen rund um die Beisetzungen hat er mit grosser Umsicht und Erfahrung auch die Anlagen betreut.
Bei seiner ersten Beisetzung, die er ganz alleine gemacht hat, habe er kalt gehabt. "Ich fror, trotz sommerlichen Temperaturen", so Liechti. "Aber es sei schon ein spezielles Gefühl, in die Grube zu steigen oder den Sarg runterzulassen."
Mit der Zunahme an Urnenbeisetzungen im Vergleich zu Erdbestattungen habe sich seine Arbeit auch verändert. Auch das Verhältnis zum Tod habe sich verändert. "Die Leute haben keine Zeit mehr für den Tod. Wenn man früher noch innehielt und den Hut zog beim Leichenzug, so werde heute nicht einmal mehr der Motor vom Auto abgestellt", so Ruedi Liechti.
Nach der Pensionierung Ende Jahr wird er die Koffer packen und sich in Neuseeland Ferien gönnen. Darauf freue er sich besonders und langweilig werde ihm sowieso nicht. "Dafür sorgen die Grosskinder schon", sagt er lachend.
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