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Vom alten Eisen zum neuen Produkt: Einblick in die Giesserei Nottaris
Viele kennen das Gebäude nur vom Vorbeifahren: Bei der Löwenkreuzung in Oberburg steht die Giesserei Nottaris. Am Tag der offenen Tür konnten rund 300 Gäste erstmals sehen, wie dort aus Eisen neue Produkte entstehen.
Wer täglich durch Oberburg fährt, steht bei der Löwenkreuzung oft im Stau – direkt neben der Giesserei Nottaris. Am Tag der offenen Tür öffnete der Betrieb nun seine Tore. Rund 300 Besucher aus der ganzen Schweiz nutzten die Gelegenheit, einen Blick hinter die Mauern des Traditionsunternehmens zu werfen. Eingeladen waren hauptsächlich Kunden aus Städten und Gemeinden aus der ganzen Schweiz. Für Geschäftsführer und Inhaber Patrick Nottaris ist der Austausch wichtig. "Die Kunden sollen sehen, wie wir die Produkte vorbereiten, Modelle bauen und sie danach giessen. So verstehen sie besser, wie ihre Produkte entstehen", sagt er.
Die Giesserei Nottaris gibt es seit über 180 Jahren. Aus altem Eisen entstehen dort neue Gussteile – zum Beispiel Schachtabdeckungen für Strassen. Ein grosser Teil der Aufträge kommt von Städten und Gemeinden aus der ganzen Schweiz. Diese Zusammenarbeit pflegt das Unternehmen seit rund 40 Jahren gezielt. Die Branche steht jedoch unter Druck. Vor allem der starke Schweizer Franken sei eine grosse Herausforderung, sagt Nottaris. "Mit vielen Schwierigkeiten kommen wir zurecht, aber der starke Franken macht das Exportgeschäft zunehmend schwieriger." Dass das Familienunternehmen dennoch seit Generationen besteht, liegt auch an seiner Spezialisierung. Schachtabdeckungen machen rund einen Drittel des Umsatzes aus und sorgen für eine stabile Auslastung.
Produziert wird in Oberburg nicht nur für den Schweizer Markt – einzelne Produkte gehen auch in die USA, etwa für die Medizintechnik.
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