Werbung
Viktoria Murgovska - Von Nordmazedonien nach Heimisbach
Schon als kleines Mädchen spielte Viktoria Murgovska in Nordmazedonien Handball. Ein Engagement beim Handballverein Rotweiss Thun brachte die ausgebildete Lehrerin in die Schweiz. Nach der Handballkarriere wurde sie Schulleiterin in Heimisbach.
Als Kind machte sie Kunstturnen in ihrer Heimatstadt Bitola. Das Handball sprach sie aber mit etwa 12 Jahren mehr an: "Weil ich eine Teamspielerin bin", sagt Viktoria Murgovska. Neben dem Spielen im Handballverein studierte die heute 33-Jährige und machte zwei Bachelorabschlüsse. Einen in Englisch, das Äquivalent zu einem PH-Abschluss in der Schweiz und einen Abschluss in operatives Management. "Mein Traum war es nur Handball zu spielen. Aber meine Eltern wollten, dass ich einen Plan B habe"
Dänemark - Nordmazedonien - Schweiz
Ein Traum von Viktoria Murgovska war es auch, in den besten Ligen der Welt Handball zu spielen. Mit einem Engagement in Dänemark hat sie dieses Ziel erreicht. Nach ihrer Rückkehr in die Nordmazedonische Heimat 2017 gründete Viktoria Murgovska einen eigenen Handballverein nur für Mädchen. Das Spielen hängte sie an den Nagel, bis sie im Jahr 2019 wieder Lust bekam. Nach Angeboten aus Norwegen und der Schweiz lief sie schliesslich Ende 2019 für Rotweiss Thun auf.
Als Lehrerin zur Schulleiterin
Während der Coronavirus Pandemie lernte Viktoria Murgovska zu Hause intensiv deutsch, um danach einen Job als Lehrerin antreten zu können. "Ich habe mich in vielen Schulen beworben. Von Heimisbach bekam ich eine Antwort", sagt die heutige Schulleiterin. Vor fünf Jahren startete sie mit drei Lektionen Englischunterricht in der Woche in Heimisbach, mittlerweile leitet die 33-Jährige die Schule.
Werbung
