Ein Bild für die Geschichtsbücher. Vier Sieger beim Brünig-Schwinget. (Bild: KEYSTONE / Urs Flüeler)
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Vier (!) Sieger auf dem Brünig, Moser gewinnt in Fribourg
Bei angenehmen Temperaturen und nur wenig nassem Wetter griffen am Sonntag 50 Innerschweizer mit 50 Berner Schwinger und 20 starken Gästen aus der Nordostschweiz. Am Schluss geht der Sieg gleich an vier Schwinger. Zwei Berner und zwei Nordostschweizer: Fabian Staudenmann, Matthieu Burger, Werner Schlegel und Schwingerkönig Armon Orlik.
Ein Bild für die Geschichtsbücher. Da Fabian Staudenmann und Schwingerkönig Armon Orlik im Schlussgang stellen und die Kampfrichter sogenannt differenzieren, gewinnen neben den beiden Schlussgangteilnehmer auch noch der Seeländer Matthieu Burger und der Nordostschweizer Werner Schlegel.
Für den Mittelländer Fabian Staudenmann ist es ein (nochmal) historischer Sieg. Er gewinnt als erster Schwinger nach der Innerschweizer Schwinglegende Martin Grab alle Bergkranzfeste der Schweiz. Der Seeländer Matthieu Burger gewinnt mit seinem ersten Brünigkranz auch gleich das ganze Fest.
Die Einheimischen Innerschweizer werden nicht belohnt für eine gute solide Leistung. Sie nehmen mit vier Kränze die wenigsten von allen drei Teilverbänden mit nach Hause. Die 20 Gäste aus der Nordostschweiz holen neben den beiden Co-Festsieger fünf Kränze in die Ostschweiz. Die Berner Schwinger holen im ganzen acht Kränze plus die beiden Co-Festsiege (aus dem neo1-Land: Matthias Aeschbacher (Rüegsauschachen) und Dominik Gasser (Süderen)).
Speziell zu erwähnen gilt es Remo Rutsch. Der Seeländer aus Rapperswil kann sich seinen zweiten Stern hinter seinen Namen notieren lassen.
Schlussrangliste
Statistik
Michael Moser am Südwestschweizer Schwingfest ungeschlagen
Neben dem Brünig Schwinget fand am Sonntag auch das Südwestschweizer Schwingfest in Freiburg statt. Und auch dort gibt es aus Berner Sicht Grund zum Jubeln. Der Emmentaler Michael Moser gewinnt das Fest mit 1,75 Punkten Vorsprung.
Moser gewann alle sechs Gänge und gab insgesamt lediglich einen Viertelpunkt ab. Bereits vor dem Schlussgang stand sein Festsieg fest. Sein Schlussganggegner, der Mittelländer Adrian Walther (Habstetten), fällt nach den Schlussgang auf den 5. Schlussrang zurück.
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