Festbankette bleiben bei vielen Grossunternehmen auch dieses Jahr leer
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Viele Grossunternehmen verzichten auf ein Weihnachtsessen
Bescheren wir unseren Mitarbeitenden ein besinnliches Weihnachtsfest oder verzichten wir coronabedingt darauf? Diese Frage beschäftigt nicht nur Gastrobetriebe, welche Angst vor grösseren Einname-Ausfällen haben, sondern auch Grossunternehmen selber. neo1 hat in der Region nachgefragt.
"Es ist so, dass man als Arbeitgeber sowieso nur noch verlieren kann. Ob man Eines macht, oder ob man Keines macht.", erzählt Peter Hirschi, Inhaber der Lanz-Anliker AG in Rohrbach. Führt man ein Weihnachtsessen durch, beklagen sich die Ungeimpften, sagt man es ab, beklagen sich die Geimpften. Aus gesundheitlichen Gründen hat sich die Lanz-Anliker am Schluss aber schweren Herzens dazu entschieden, das Weihnachtsessen dieses Jahr ausfallen zu lassen. "Dafür ist das Geschenk etwas üppiger als an den anderen Weihnachten.", ergänzt Peter Hirschi.
Auch die Emmi Langnau AG hat sich für eine Absage entschieden. Der Kommunikationschef Markus Abt hat gegenüber neo1 schriftlich Stellung genommen: "Wir hoffen, dass wir den jährlichen Emmi Mitarbeiteranlass in Luzern im April 2022 durchführen können, nachdem dieser in den letzten beiden Jahren wegen Covid-19 ausfallen musste. Einen Entscheid dazu werden wir zu gegebenem Zeitpunkt und mit Blick auf die epidemiologische Lage fällen."
Ein Grossunternehmen haben wir dann aber doch noch gefunden, welches das Weihnachtsessen 2021 durchgeführt hat. Sandra Lüthi, Bereichsleiterin Personal bei der OLWO AG in Worb erklärt: "Wir haben kein traditionelles Weihnachtsessen, sondern den OLWO-Abend. Dieser findet mit Partner:innen statt, dafür aber nur alle zwei Jahre." Da die Feier bereits im November stattfand, war sie noch unter Einhaltung der 3G-Regel möglich. Dadurch hat es von Seiten Mitarbeitenden auch kein Theater gegeben. "Die, die nicht 3G waren, haben sich damit abgefunden und sind nicht an den OLWO-Abend gekommen. Wir hatten aber trotzdem eine relativ hohe Teilnehmerzahl und die, die gekommen sind, haben es genossen." so Sandra Lüthi im Gespräch mit neo1.
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