Um diesen Tankstellenshop geht es - heute wird die Tankstelle von Shell betrieben (Bild: Google Streetview)
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Versicherungsbetrug - Urteil nach Tankstellenbrand in Herzogenbuchsee
An Ostern 2021 brannte es in einem Tankstellenshop in Herzogenbuchsee. Bald ermittelte die Polizei wegen Brandstiftung. Nun hat das Gericht in Burgdorf den Fall behandelt. Wer den Brand gelegt hat, ist immer noch nicht bekannt.
Wer den Brand gelegt hat, konnte bisher nicht geklärt werden. Trotzdem steht im Zentrum des Vorfalls der Betreiber des damaligen Tankstellenshops. Denn die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass er gemeinsam mit einer Angestellten und mit dem Besitzer des Geschäfts mit einem fingierten Einbruch kurz vor dem Brand und mit dem Brand die Versicherung betrügen wollte. Denn kurz vor dem Brand war die Polizei schon einmal vor Ort, weil eingebrochen wurde. Dabei stellte sie fest, dass die Einbruchspuren nicht realistisch wirkten. Auch waren die Überwachungskameras manipuliert respektive nicht in Betrieb. Dies veranlasste auch die Versicherung, die Zahlungen zu stoppen, wie die Bernerzeitung meldet.
Auch für das Gericht in Burgdorf, das den Fall nun behandelt hat, sind die Indizien deutlich. Weil es aber keine Beweise gebe, konnten die Angeklagten nicht für Brandstiftung und Einbruch schuldig gesprochen werden. Daher kam es nur zur Verurteilung wegen versuchten Versicherungsbetrug. Der Shopbetreiber wurde deswegen zu 30 Monaten Freiheitsstrafe, davon 12 in Haft, verurteilt. Seine Angestellte bekam 11 Monate bedingt.
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