Die Luzerner Polizei riegelt ein Wohngebiet in Malters ab. Eine 65-jährige Frau hat sich seit Dienstag in einem Haus in Malters verschanzt. Die Polizei hat das Haus umstellt. (KEYSTONE/Alexandra Wey)
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Verschanzte Frau in Malters- tot aufgefunden
Die 65-jährige Schweizerin, die sich in Malters LU während 17 Stunden mit Waffengewalt gegen eine Hausdurchsuchung gewehrt hatte, erschoss sich selber im Badezimmer, als die Polizei das Haus stürmte. Der Sohn der Frau war zuvor wegen eines Drogenfalls verhaftet worden.
Gegen den Sohn werde im Zusammenhang mit mehreren Hanfplantagen in den Kantonen Luzern, Zürich und Aargau ermittelt, sagte Daniel Eberle, Staatsanwalt des Kantons Zürich, an einer Medienkonferenz in Emmenbrücke LU.
In Malters LU im Weiler Lochmühle hätte am Dienstag eine Hausdurchsuchung stattfinden sollen. Die Frau verwehrte den Beamten jedoch den Zutritt zur Wohnung und schoss mehrmals mit einem Revolver in die Luft. Die Polizei evakuierte schliesslich die übrigen Wohnungen und Gebäude auf dem Weiler.
Nach 17-stündigen Verhandlungen am Telefon stürmte die Polizei die Wohnung. Schliesslich fanden die Beamten die Frau mit einem Kopfschuss im Badezimmer der Wohnung. Neben ihr lag auch eine erschossene Katze. Die Behörden gehen von einem Suizid aus.
In der zweistöckigen Wohnung fanden die Beamten im oberen Stock eine mittelgrosse Hanfanlage. Warum sich die Mutter des mutmasslichen Hanfanbauers in der Wohnung aufhielt, ist unklar. Sie war nicht in der Gemeinde Malters gemeldet. Die Frau war laut Angaben des Züricher Staatsanwaltes keine Beschuldigte im Verfahren gegen mehrere mutmassliche Drogenbauern gewesen. (sda)
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