Bild: zVg / VVL
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Verkehrsverbund Luzern legt mit Strategie nächste Schritte für fossilfreien ÖV fest
Der Verkehrsverbund Luzern hat seine E-Bus-Strategie aus dem Jahr 2019 aktualisiert. Ab 2040 sollen alle Busse im Kanton Luzern mit erneuerbarer Energie betrieben werden.
Vor drei Jahren fuhren im Kanton Luzern die ersten Elektrobusse im Rahmen eines Pilotprojekts. Seitdem hat sich viel getan. Die Forschung und Entwicklung alternativer Antriebstechnologien hat grosse Fortschritte gemacht, heisst es diese Woche in einer Medienmitteilung des Verkehrsverbunds Luzern. Deshalb hat der VVL mit externen Fachleuten seine Strategie angepasst. Ziel ist es, die Technik auf den neuesten Stand zu bringen. Unter anderem sollen die Batterien der Busse länger halten.
Das Ziel bleibt jedoch unverändert: Bis zum Jahr 2040 sollen alle Busse im Kanton Luzern mit erneuerbarer Energie betrieben werden. Mit der aktualisierten ÖV-Strategie werden die Vorgaben der kantonalen Klimastrategie erfüllt.
Der Umstieg auf Busse, die mit erneuerbarer Energie betrieben werden, stelle für die Transportunternehmen eine grosse Herausforderung dar, heisst es weiter. Die entsprechende Ladeinfrastruktur für die Busse muss vorhanden sein, und auch das Personal benötigt eine spezielle Schulung.
Darüber hinaus werden die finanziellen Beiträge für den öffentlichen Verkehr mit der neuen Strategie von Kanton und Gemeinden in Luzern in den nächsten Jahren steigen. Ein Teil der steigenden Kosten wurde bereits vom Kanton Luzern berücksichtigt. Der aktuelle Finanzplan sieht für die Jahre 2027 und 2028 rund 2 Millionen Franken pro Jahr zusätzlich für den öffentlichen Verkehr vor.
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