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Verkehrssanierung Aarwangen: VCS ist nicht zufrieden
Der VCS Oberaargau-Emmental ist nicht zufrieden mit der Umfahrung Aarwangen. Das schreibt der Umweltverband in einer Mitteilung kurz nach Ablauf der Mitwirkung zur Verkehrssanierung. Für den VCS ist die geplante Umfahrung ein zu grosser Eingriff in die Natur und zudem nicht mehr zeitgemäss.
Es sei bekannt, dass mehr Strassen auch mehr Verkehr auslösen, sagt der Geschäftsführer der VCS-Sektion Oberaargau-Emmental, Christoph Waber, im Interview mit neo1. Dass nun rund um Aarwangen eine neue, grosse Umfahrung geplant sei - und das erst noch durch das sensible Smaragdgebiet - sei daher für den VCS nicht tragbar. Zumal wisse man, dass vor allem auch der Freizeitverkehr in der Region ein Problem sei. Es gelte daher, hier neue Lösungen zu finden, statt neue Strassen zu bauen. Waber denkt dabei an eine bessere Steuerung des Verkehrs via Langsam- und öffentlichen Verkehr.
Der VCS hat in seiner Mitwirkung aber nicht nur Kritik an der Verkehrssanierung geübt. Tatsächlich anerkenne der Umweltverband, dass Verkehrsprobleme bestehen, insbesondere in Aarwangen. Wobei hier schon der nächste Kritikpunkt ansetzt: Es sei geplant, dass die Sanierung der Ortsdurchfahrt von Aarwangen erst nach der Umfahrung angegangen werde, also in rund zehn Jahren. Bis dahin fährt der Verkehr weiterhin durch Aarwangen durch. Hier fordert der VCS, dass die Sanierung der Ortsdurchfahrt früher angepackt wird, damit Aarwangen möglichst bald entlastet wird.
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