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Unzählige Absteiger: Hornusser beenden Übergangsmeisterschaft

Am Wochenende ging die Schweizermeisterschaft der Hornusser zu Ende. Höchstetten holt sich den 10. Meistertitel. Für unzählige andere Hornussergesellschaften ist das Meisterschaftsende gleichbedeutend mit dem Abstieg.

Grund dafür ist eine Ligareform. Die NLB wird von zwei auf eine Gruppe reduziert. Die 1. Liga hat statt vier Gruppen neu noch deren zwei. "Wir wollen so die Spitze etwas mehr herausheben und die Basis verbreitern", erklärt Bruno Ryser, Geschäftsstellenleiter des Eidgenössischen Hornusserverbands.

Die Reform hat direkte Auswirkungen auf die Teams. In der NLB beispielsweise steigen in beiden Gruppen je die Hälfte der Mannschaften ab. So unter anderem auch Biglen-Arni, welche den Ligaerhalt auf dem 8. Platz liegend hauchdünn verpasst haben. "Für uns kommt diese Ligareform sicher im dümmsten Moment", sagt Vizepräsident Michael Reber auf Anfrage. Die Enttäuschung sei gross. Reber betont jedoch auch, dass die Reform für den Hornussersport an und für sich eine gute Sache sei.

Grosse Freude bei Höchstetten

Definitiv nicht mit dem Abstieg beschäftigen muss sich Höchstetten A. Die Höchstetter können sich über den 10. Meistertitel freuen. Dies dank einer perfekten NLA-Saison, in der kein Spiel verloren ging. "Wir konnten sehr gute Leistungen zeigen und waren gegen die starken Gegner immer in der Lage, unser Potential abzurufen", bilanziert Mannschaftsführer Roman Hugi.

Mit gemischten Gefühlen blickt Luca Salzmann, Spiko der HG Röthenbach, auf die Meisterschaft zurück. "Die letztjährige erste Saison in der höchsten Liga lief nahezu perfekt, heuer hatten wir etwas mehr Mühe." Im grossen und ganzen sei er aber zufrieden. Röthenbach A beendete die Meisterschaft auf dem 9. Rang.

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