(Symbolbild von Michal Jarmoluk von Pixabay)
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Unsichtbares Leid: Kinder aus suchtbelasteten Familien
Rund 100’000 Kinder in der Schweiz wachsen mit suchtkranken Eltern auf – oft völlig auf sich allein gestellt. Sie erleben täglich Konflikte, Angst und Unsicherheit. Viele ziehen sich zurück, weil sie ihre Eltern schützen oder aus Scham nicht darüber sprechen wollen. Doch es gibt Hilfe.
Am 19. März 2025 bietet die Berner Gesundheit eine kostenlose und vertrauliche Sofort-Beratung für Betroffene an. Von 9 bis 21 Uhr sind Fachpersonen über die Hotline 0800 070 070 und per WhatsApp 031 370 70 10 erreichbar. Das Angebot richtet sich an Kinder, Jugendliche und Erwachsene im Kanton Bern.
"Für viele ist es schwierig, über ihre Erfahrungen zu sprechen, oft aus Angst oder Scham. Doch Hilfe ist da, und wir ermutigen alle Betroffenen, sich zu melden", erklärt Renate Krähenbühl, Fachmitarbeiterin für Beratung und Therapie bei der Berner Gesundheit. "Die Aktionswoche "Kinder von Eltern mit Suchterkrankung" macht auf die oft unsichtbare Problematik aufmerksam und setzt sich für bessere Unterstützung ein."
Die Aktion ist Teil der nationalen Woche "Kinder von Eltern mit Suchterkrankung" (17.–23. März), die auf das oft unsichtbare Problem aufmerksam macht. Studien zeigen: Kinder aus suchtbelasteten Familien haben ein bis sechsmal höheres Risiko, später selbst eine Abhängigkeit zu entwickeln. Doch stabile Bezugspersonen und frühzeitige Hilfe können dieses Risiko senken.
Die Sofort-Beratung ist anonym, kostenlos und ohne Anmeldung nutzbar. Neben dem Aktionstag gibt es das ganze Jahr über Unterstützung bei der Berner Gesundheit.
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