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Überbauung Schinzenacher Rubigen: Die Bevölkerung kritisiert die Parkplätze

Die Gemeinde Rubigen will auf dem Schinzenacher mit einem Genossenschaftsbau günstigen Wohnraum bauen. Geplant ist, dass in der Überbauung mehrere Generationen zusammen wohnen. Am Montag wurde die Bevölkerung über das Projekt informiert. 

Anfangs dieser Woche haben die Architektinnen und Architekten zusammen mit der zuständigen Baugenossenschaft Aare das Projekt vorgestellt. An einem Infoabend haben sie die Bevölkerung von Rubigen über die Überbauung «Generationenwohnen Schinzenacher» informiert. Auf dem Schinzenacher soll es 29 Wohnungen für Jung und Alt geben.

Beim Anlass konnten die Leute auch Fragen zum Bauprojekt stellen. Das Wohnkonzept, bei dem mehrere Generationen zusammen wohnen, hat dabei nicht gross zur Diskussion geführt. Viel mehr Fragen und Kritik gab es zur Erschliessung. Das berichtet heute das Onlineportal Bern Ost. Konkret geht es um die Schulhausgasse. Diese ist eng. Das Kreuzen sei dort fast nicht möglich, haben mehrere Anwohnerinnen und Anwohner angemerkt. Der zuständige Architekt hat gesagt, wenn die Überbauung fertig sei, würden pro Tag etwa 45 Autos mehr durch die Schulhausgasse fahren. Das sei ein überschaubarer Mehrverkehr.

Neben dem Mehrverkehr machen vor allem die geplanten Parkplätze machen den Rubigerinnen und Rubigern Sorgen. Für 29 Wohnungen gibt es 14 Parkplätze. Das hat Skepsis ausgelöst. Ob die Leute nicht einfach am Strassenrand parkieren, wenn es zu wenige Parkplätze hat, wurde unter anderem gefragt. Die Architekten haben versprochen, die Parkplatzsituation nochmals anzuschauen.

Wenn alles läuft wie geplant, sollen im Frühling 2030 die ersten Leute in die Überbauung auf dem Schinzenacher einziehen.

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