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Trubschachen: Gewässerräume nochmals vor Gemeindeversammlung
Nachdem im September 2020 die Gemeindeversammlung Trubschachen die Festlegung der Gewässerräume abgelehnt hat, hat die Gemeinde die Planung noch einmal überprüft und überarbeitet. Das formulierte Ziel: der rechtliche Spielraum soll soweit möglich ausgeschöpft werden, damit die Einschränkungen für die Landwirte so gering als möglich gehalten werden können, heisst es in einer Mitteilung der Gemeinde.
Die Gemeinde Trubschachen hat die Gewässerraumbreiten nochmals geprüft und ausgemessen und den Gewässerraum Trub und Ilfis begradigt. Dabei wurde klar: Viel ist da nicht zu machen. Die Gemeinde hatte bereits das Optimum herausgeholt, bei der Ausscheidung der Gewässerräume, heisst es auf Anfrage von neo1. Nur bei den Ausnahmen für die Bewirtschaftung von Randstreifen kam noch eine Bewilligung für einen einzelnen Landwirten dazu, so Heidi Stalder, Gemeindeschreiberin von Trubschachen. "Als letzter Schritt, den wir unternommen haben, haben wir besser informiert und die stark betroffenen Grundeigentümer zur Sprechstunde eingeladen. So konnten wir besser erklären, warum das mit den Gewässerräumen so weit kommt und warum wir als Gemeinde keinen Spielraum haben", so Heidi Stalder. Denn: auf die Ausscheidung kann nicht verzichtet werden, es besteht ein gesetzlicher Auftrag. Hinzu kommt, dass strengere Übergangsbestimmungen gelten, solange der Gewässerraum nicht ausgeschieden ist. Diese schränken insbesondere die Siedlungsentwicklung massgeblich ein. Zudem ist zu befürchten, dass bei einem vollständigen Verzicht auf die Gewässerraumfestlegung diese mittelfristig mittels einer sogenannten Ersatzvornahme durch den Kanton festgelegt wird, womit die Gemeinde den geringen Regelungsspielraum vollständig verlieren würde.
Man hoffe jetzt, dass mit der besseren Information die Vorlage an der Gemeindeversammlung angenommen wird. Sie wird am 29. November 2021 erneut der Gemeindeversammlung zum Beschluss vorgelegt. (pd / neo1)
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