Kröschenbrunnen soll eine öffentliche Versorgung erhalten - bisher wird das Gebiet durch private Quellen versorgt (Symbolbild: neo1 Archiv)
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Trub: Ortsteil Kröschenbrunnen soll öffentliche Wasserversorgung erhalten
Der Ortsteil Kröschenbrunnen in der Gemeinde Trub verfügt aktuell über keine öffentliche Wasserversorgung. Bisher sind die Menschen nur mit privaten Quellen versorgt. Dies will die Gemeinde Trub ändern, um die Menschen in Kröschenbrunnen in Zukunft mit Trink- und Löschwasser zu versorgen.
Trub will für die öffentliche Wasserversorgung mit Wiggen zusammenarbeiten. Eine Machbarkeitsstudie hat gezeigt, dass dies möglich ist. Gemeinsam haben die Gemeinde Trub und die Wasserversorgungsgenossenschaft Wiggen jetzt eine Absichtserklärung unterschrieben. Die Wasserversorgungsgenossenschaft Wiggen will eine Wasserleitung in den Ortsteil Kröschenbrunnen bauen, heisst es diese Woche in einer Mitteilung. Der zuständige Truber Gemeinderat Martin Wiedmer sagt: "Es braucht eine Verbindungsleitung bis zur Kantonsgrenze. Dazu müssen wir auch im Ortsteil Kröschenbrunnen ein Netz für die Hydranten bauen."
Es gibt aktuell in Kröschenbrunnen keine Hydranten, die man bei Löscharbeiten nutzen könnte. Bisher hat die Feuerwehr Wasser aus der Ilfis entnommen. Das erlaubt der Kanton Bern aber nicht mehr. Deshalb ist unter anderem jetzt auch die Zusammenarbeit mit der Wasserversorgungsgenossenschaft Wiggen nötig. "Es wird sicher einige Zeit dauern, bis die Wasserversorgung erstellt ist. Wir haben eine Absichtserklärung unterschrieben. Diese gilt für fünf Jahre. In dieser Zeit soll das Projekt realisiert werden. Zunächst werden nun die vertraglichen Rahmenbedingungen erstellt und geprüft", so Martin Wiedmer.
Sobald die Gemeinde Trub mehr über das Projekt weiss, will sie die Bevölkerung an einem Informationsanlass informieren. Unter anderem auch über die Kosten. Im Moment ist die Planung noch nicht weit genug fortgeschritten, um die Kosten der neuen Wasserversorgung abschätzen zu können.
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