Werbung
Trotz Corona: fast alle Berner 9. Klässler:innen haben eine Lehrstelle
Die Coronapandemie hat im Kanton Bern nichts oder nicht viel an der Berufswahl der 9.-Klässlerinnen und -Klässler verändert. Das zeigt die neuste Schulaustretendenumfrage der kantonalen Berufsberatungs- und Informationszentren (BIZ).
Die Annahme habe sich nicht bestätigt, dass Jugendliche während der Corona-Pandemie den scheinbar einfacheren Weg einer schulischen Lösung wählten oder sich mit einer Zwischenlösung Zeit verschafften: Das teilte die kantonale Bildungs- und Kulturdirektion am Donnerstag mit.
Nach den bevorstehenden Sommerferien besuchen nämlich gesamtkantonal lediglich 18 Prozent der Befragten ein kantonales oder privates Brückenangebot (Vorjahr: 19 Prozent). Und wie in den Vorjahren haben sich etwas über 50 Prozent der austretenden Schülerinnen und Schüler für den Eintritt in eine berufliche Grundausbildung entschieden.
79 Prozent der Schulaustretenden (Vorjahr: 77 Prozent) treten direkt in eine berufliche Grundausbildung, ein Gymnasium oder eine Fachmittelschule ein. Über 97 Prozent aller Schulabgängerinnen und -abgänger haben eine Anschlusslösung.
In absoluten Zahlen haben 214 deutschsprachige Schülerinnen und Schüler und 19 französischsprachige noch keine Anschlusslösung – etwas weniger als im Vorjahr. «Da es noch offene Lehrstellen gibt, stehen die Chancen gut, dass die Schülerinnen und Schüler noch eine Lehrstelle finden», schreiben die BIZ.
Schnuppern online statt im Betrieb
Wie die kantonale Bildungs- und Kulturdirektion in ihrer Mitteilung weiter schreibt, ist die Ausbildungsbereitschaft der Unternehmen unverändert hoch. Online-Schnuppern und virtuelle Berufsmessen hätten während der Coronapandemie Möglichkeiten geschaffen, einen Beruf kennenzulernen.
Online-Lehrstellenbörsen brachten Jugendliche mit möglichen Lehrbetrieben zusammen. Mit Beratung und ausgebautem Coaching-Angebot unterstützten die BIZ des Kantons Bern die Lehrbetriebe und die Jugendlichen.
sda
Werbung
