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Treffen in Lauperswil: IV und Arbeitgeber im Gespräch

In Lauperswil haben sich Arbeitgeber und die Invalidenversicherung getroffen, um über Vorurteile zu sprechen – und Wege zu finden, wie Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen besser in den Arbeitsmarkt integriert werden können.

Immer mehr Menschen in der Schweiz benötigen wegen psychischer Erkrankungen eine Rente der Invalidenversicherung (IV). Gleichzeitig kämpft die IV mit Vorurteilen, wie Bernadette Häfliger-Berger, Direktorin der IV Bern, erklärt. Um diesen entgegenzuwirken, lud die IV gemeinsam mit dem Handels- und Industrieverein Emmental zu einer Informationsveranstaltung in der Neumühle in Lauperswil ein. Rund 30 Unternehmen aus der Region nahmen teil. "Es gibt viele Vorurteile gegenüber der IV. Solche Anlässe sind wichtig, um zu zeigen, was wir tun und wie wir Arbeitgeber sowie Betroffene unterstützen können", sagte Häfliger-Berger.

Auch Markus Vögeli, Präsident der HIV-Sektion Emmental, betonte die Bedeutung der Zusammenarbeit: "Wir alle wissen um den Fachkräftemangel. Deshalb müssen wir auch Menschen mit Einschränkungen beschäftigen und ihr Potenzial nutzen. Dafür braucht es Wissen über Möglichkeiten und Werkzeuge". Die Thematik sei oft wie eine "Black Box", bis eigene Erfahrungen mit psychischen Erkrankungen auftauchen. Obwohl die Teilnahme an solchen Veranstaltungen für viele Firmen eine Hürde darstelle, sei das Thema hochrelevant, betonte Vögeli: "Psychische Gesundheit betrifft zunehmend auch den Arbeitsplatz. Das wird deutlich, weil zahlreiche Unternehmen bereits Erfahrungen mit der IV gemacht haben". Deshalb sei der Austausch wichtig, betonen beide Seiten.

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