Tobias Sturm mit seinen Wimmelbüchern (Bild: Manuel Bartlome/neo1)
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Tobias Sturm aus Burgdorf zeichnet Wimmelbücher
Tobias Sturm ist Illustrator. Seine Wimmelbücher sind farbig, chaotisch und voller kleiner Überraschungen. Was spielerisch wirkt, ist das Ergebnis von Geduld, Ausdauer und einem langen Weg. Heute lebt der 54-Jährige mit seiner Familie in Burgdorf und verdient einen grossen Teil seines Einkommens mit Zeichnen.
Als Jugendlicher scheiterte Tobias Sturm zweimal an der Aufnahme in die Fachklasse Grafik. Deshalb erlernte er den Beruf des Hochbauzeichners, welcher ihn aber nicht erfüllte. Stattdessen wurde er Sozialpädagoge. Doch das Zeichnen liess ihn nie los. Heute arbeitet er Teilzeit in seinem Ursprungsberuf, der Rest gehört ganz der Illustration.
Etwa 320 Stunden stecken in einem einzigen Wimmelbuch. Acht Doppelseiten, auf denen jedes Detail zählt. Die Aufträge kommen meist jährlich über denselben Verlag, eine Konstante in einem sonst oft schwankenden Markt.
Tobias Sturms Geschichte zeigt: Wer von Kunst leben will, braucht nicht nur Talent, sondern auch einen Plan B und viel Durchhaltewillen.
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