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Es hätten drei Punkte sein können - Sieg in der Overtime

Das war ein guter Einstand nach der fast 14-tägigen Natipause. Der Sieg gegen sechstplatzierte Genf - der erste in dieser Saison - war Lohn für ein gutes, organisiertes Spiel.
Nimmt man die Tabelle zu Hilfe, müsste ein Punktgewinn gegen das schlechter rangierte Kloten eigentlich Pflicht sein. Die Zürcher haben allerdings am Freitag die Lakers klar geschlagen, werden also ebenfalls Moral getankt haben.

Der Start gelingt nicht sonderlich gut. Nach etwas mehr als zwei Minuten müssen die Tigers die erste Strafe nehmen. Diese Unkonzentriertheit wird auch gleich mit einem Powerplay-Tor von den Flyers bestraft.
Noch haben die Tigers den Tritt nicht gefunden.
Nach und nach können sich auch die Emmentaler erste Offensivakzente  setzen und tatsächlich gelingt Dario Rohrbach der Ausgleich zum 1:1. Alles in allem gehört der Start aber klar den Gästen. 
Kloten wirkt wacher und agiler. Die Tigers meistern ein zweites Boxplay gut, diesmal gibt es keine wirklich gefährlichen Situationen.
In den letzten Minuten sind die Tigers endlich etwas aktiver und prompt kreieren sie einige gute Chancen. Genau zwei Minuten vor der ersten Sirene können die Tigers ein erstes Mal Powerplay spielen.
Das Überzahlspiel ist gut, wird aber nicht mit einem Tor belohnt.

Der Start ins Mitteldrittel ist sichtbar energievoller. Die Tigers sind präsenter und spielen druckvoller als bei Spielstart. Die Zurückhaltung ist abgelegt. 
Zwischenzeitlich schnüren die Tigers die Gäste richtiggehend ein. André Pettersson schliesst diese Druckphase mit dem 2:1 ab!
Tigers haben das Spieldiktat definitiv übernommen. Vier Minuten vor der zweite Pauso netzt Juuso Rikkola zum 3:1 ein! Ein überzeugendes Drittel!

Zu Beginn des Schlussdrittels nehmen die Tigers eine unnötige Strafe und geraten so unter Druck. Robin Meyer klärt einige Male und strahlt eine grosse Sicherheit aus.
Das Boxplay ist Geschichte, ein Tor ist den Flyers nicht gelungen. Die Minuten verstreichen, zehn Minuten vor Schluss besteht der zweitore Vorsprung.
Und wieder gibt es eine Strafe gegen die Tigers, eine hartes Verdikt der Unparteiischen. Diesmal kann Kloten die Chance nutzen und zum 2:3 verkürzen.
Die Tigers tun sich in dieser Phase schwer, gewähren den Gästen zu viel Eis und müssen fünf Minuten vor Spielende den Ausgleich hinnehmen. Thierry Paterlini nimmt das Timeout.
Tore fallen in der regulären Spielzeit keine mehr - es geht in die Verlängerung.
Die Tigers können schliesslich mit dem einem Tor in der Overtime den Zusatzpunkt sichern!

Tigers - Kloten 4 : 3 n.V.

Die weiteren Spiele der Nationalleague:

Davos - Lugano 5 : 4

Freiburg - ZSC Lions 4 : 2

Lakers - Zug 4 : 2

Lausanne - Ambri 5 : 1

Biel - Lugano 3 : 2

Das nächste Spiel gegen Lugano am nächsten Dienstag, 23. Dezember, ist ebenfalls ein Heimspiel.

 

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